A A A
Samstag, 27. Mai

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Studie

Wie digital ist Deutschland?

[17.3.2017] Ein Gesamtbild der Digitalisierung zeichnet eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT). Rund 90 Indikatoren wurden in den Deutschland-Index der Digitalisierung 2017 einbezogen und auf Länderebene heruntergebrochen.


Studie des ÖFIT zeichnet Gesamtbild der Digitalisierung in Deutschland.

Wo gibt es das beste Mobilfunknetz? Wo sind digitale Wirtschaft und Forschung am stärksten? Welche kleine Kommune kann digital mit den Großstädten mithalten? Diese und andere Fragen beantwortet der Deutschland-Index der Digitalisierung 2017. Erstellt wurde die Studie vom Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS. Um die Digitalisierung auf Länderebene darstellen zu können, wurden nach Angaben des ÖFIT rund 90 Indikatoren in fünf Kategorien betrachtet: digitale Infrastruktur und Versorgung, Nutzung digitaler Angebote und Technologien im Alltag, Wirtschaft und Forschung, digitale Verwaltung und digitale Bildung. Neben der Verwendung frei zugänglicher Statistiken seien auch über 300 kommunale Web-Portale untersucht worden. Die Auswahl erfolgte in Stichproben, wobei die Verteilung auf die Bundesländer nach Bevölkerung und Kommunenanzahl gewichtet wurde, um ein repräsentatives Bild zu erreichen.Wie das ÖFIT mitteilt, schneiden im Gesamtranking vor allem die Stadtstaaten sowie die großen Bundesländer stark ab, die ostdeutschen Flächenländern hingegen schwächer.
Für die Studie wurden unter anderem fünf der nachgefragtesten Verwaltungsleistungen untersucht. Mehr als die Hälfte aller Kommunen bietet demnach keine der fünf Leistungen online an. Am häufigsten könne mit 30 Prozent die Gewerbeanmeldung elektronisch vorgenommen werden, gefolgt von der Melderegisterauskunft mit rund 25 Prozent. Kleine Städte wie etwa Kalkar oder Hamm in Nordrhein-Westfalen können es dabei der Studie zufolge sehr wohl mit den Großstädten aufnehmen. Im Ländervergleich der kommunalen Angebote belegen die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen dennoch die vorderen Plätze. Unter den Flächenländern schneidet Nordrhein-Westfalen dank der Angebote kleinerer Kommunen am besten ab.
Anlass zur Hoffnung gibt laut dem ÖFIT die Sonderauswertung zur digitalen Bildung. Demnach wird inzwischen in allen Bundesländern mit Angeboten wie Massive Open Online Courses, also frei zugänglichen digitalen Vorlesungsvideos, experimentiert. Schleswig-Holstein, das Saarland, Hessen und Baden-Württemberg führen das Feld an, die Stadtstaaten landen hingegen nur im Mittelfeld. Der Deutschland-Index der Digitalisierung 2017 wird am Gemeinschaftsstand des Bundesinnenministeriums (Halle 7 Stand A58) auf der CeBIT (20.-24. März 2017, Hannover) präsentiert und ist online einsehbar. (bs)


Weitere Informationen:
||| www.oeffentliche-it.de/digitalindex
||| Die Publikation zum Download


Bildquelle: ÖFIT


Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Studie - Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) - Panorama -

Weitere Artikel aus dem Bereich Panorama:


| SVN 2.0: Verträge zur Netzanbindung [24.5.2017] In Sachsen sind jetzt die Rahmenverträge zur Mobilfunk-, Sprach- und Internet-Anbindung unterzeichnet.

| E-Government-Wettbewerb: Finalisten stehen fest [16.5.2017] Die Finalisten des 16. E-Government-Wettbewerbs, organisiert von BearingPoint und Cisco, haben jetzt beim Finalistentag ihre Konzepte und Ideen vorgestellt. Außerdem ist das Online-Voting für den Publikumspreis gestartet.

| Europa: Einfachere Online-Verwaltungsakte [5.5.2017] Für Bürger und Unternehmen soll es einfacher werden, Verwaltungsakte online zu erledigen. Dafür hat die EU-Kommission ein Paket von Maßnahmen vorgestellt.

| Rednet: Hohe Ausschreibungskompetenz [5.5.2017] Das IT-Systemhaus Rednet ist auf Wachstumskurs. Dafür sorgen neu gewonnene Rahmenverträge mit Behörden sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen.

| Bayern / Dänemark: Gemeinsam für E-Government und IT-Sicherheit [27.4.2017] Eine Zusammenarbeit bei der IT-Sicherheit und dem E-Government haben der Freistaat Bayern und Dänemark vereinbart. Durch den Austausch wollen sich die beiden Länder in den genannten Bereichen verbessern.

| BDBOS: Zehnjähriges Bestehen gefeiert [27.4.2017] Ihr zehnjähriges Bestehen hat die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) gefeiert. Der BOS-Digitalfunk ist mittlerweile fast flächendeckend verfügbar. In den kommenden Jahren sollen nun neue Dienste und Funktionalitäten realisiert werden.

| EU-Projekt e-SENS: Erfolgreicher Abschluss [19.4.2017] Zu einem erfolgreichen Abschluss ist das EU-Projekt e-SENS gelangt. Ziel war es, eine europaweite digitale Infrastruktur für rechtssichere und grenzüberschreitende E-Government-Dienste aufzubauen.

| Nordrhein-Westfalen : krz druckt Wahlbenachrichtigungen [19.4.2017] Die Wahlbenachrichtigungen für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden im Druckzentrum des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) produziert, verpackt und verschickt. Bis zum 23. April müssen die Unterlagen zugestellt sein.

| Computacenter: IT-Services für die Raumfahrt [6.4.2017] Das Unternehmen Computacenter wird künftig für die Erbringung von IT-Services beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zuständig sein.

| DATEV: Partnerschaft mit jurisAllianz [5.4.2017] IT-Dienstleister DATEV und das Unternehmen jurisAllianz haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. DATEV-Mitglieder können somit in den Produkten der jurisAllianz recherchieren.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 5/2017
Heft 5/2017
(Maiausgabe)
Dokumenten-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 3/2017
Heft 5/6 2017
(Mai / Juni)
Rekommunalisierung – Streit bleibt möglich