Forschung
[21.7.2010] Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT soll im Rahmen des Forschungsprojektes RESIST neue Methoden entwickeln, um Chipkarten künftig noch sicherer zu machen. Anwendungsgebiet ist unter anderem der neue Personalausweis.
Der Einsatz von Chipkarten soll in Zukunft noch sicherer werden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes RESIST sollen zu diesem Zweck neuartige Ansätze entwickelt werden, um Chipkarten resistent gegen so genannte Seitenkanalangriffe zu machen. Angreifer machen sich hierbei den Umstand zunutze, dass jede elektronische Schaltung auf einer Chipkarte verschiedenste Signale abgibt, die sich auswerten lassen, etwa elektromagnetische Strahlung oder Wärme. In einigen Fällen lässt sich mit dieser Methode die Sicherheit von Chipkartensystemen aushebeln, deren Daten dann manipuliert werden können. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes unter Führung des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT sollen nach Angaben des BMBF auch zum Schutz und zur Qualitätssteigerung von Anwendungen im Zusammenhang mit dem neuen Personalausweis oder der digitalen Interaktion mit Bürgerämtern beitragen. RESIST ist Teil des neuen Programms IT-Sicherheitsforschung von BMBF und Bundesinnenministerium und wird vom BMBF mit insgesamt knapp 2,8 Millionen Euro unterstützt. (bs)
Weitere Informationen:
||| Weitere Informationen zu RESIST
||| www.bmbf.de
||| www.sit.fraunhofer.de
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