A A A
Donnerstag, 23. März

| Newsletter
| RSS-Feed
| Termine
| Recherche

| Mediaservice
| Impressum
| Mail an den Verlag

| Link mailen
| Startseite
 

Thüringen

E-Government im Plan

[14.3.2017] Hartmut Schubert, Beauftragter der Thüringer Landesregierung für E-Government und IT, hat im Landtag Stellung genommen zu den E-Government-Vorhaben der Landesregierung.


Der Beauftragte der Thüringer Landesregierung für E-Government und IT, Finanzstaatssekretär Hartmut Schubert, hat den Vorschlag begrüßt, einen Ausschuss für E-Government im Landtag einzurichten. „Die Thüringer Landesregierung hat beim E-Government seit 2014 die Zügel angezogen. Mit der IT-Strategie und den zugehörigen Maßnahmeplänen hat das Kabinett Ziele aufgestellt und setzt diese in konkreten Schritten um. Ein eigener Ausschuss würde dem Zukunfts- und Querschnittsthema E-Government auch auf Landtagsebene die notwendige Präsenz geben“, so Schubert. Von einem ungeordneten Vorgehen könne nicht gesprochen werden. „Wir konsolidieren und zentralisieren, um den Bürgerinnen und Bürger eine moderne Verwaltung bieten zu können – und das auf allen Ebenen.“ Die Kommunen des Freistaats seien hierbei sehr aufgeschlossen und gesprächsbereit, erklärte Thüringens CIO Schubert weiter: „Land und Kommunen werden gemeinsame Potenziale zu heben wissen.“
In Sachen E-Akte erklärte der IT-Beauftragte, die verschiedenen Ministerien hätten zwar in den vergangenen Jahren ein unterschiedliches Tempo bei der Einführung an den Tag gelegt, jedoch werde auf Basis des gleichen Systems gearbeitet. Ein Anfang 2017 eingesetztes Projekt-Team soll nun die unterschiedlichen Entwicklungen synchronisieren. Schubert: „Die E-Akte wird in den kommenden Jahren flächendeckend in der Landesverwaltung ausgerollt. Damit liegen wir im vorgegebenen Zeitplan des Bundes.“
Wie das Thüringer Finanzministerium mitteilt, wird sich zudem Ende März das Kabinett erstmals mit dem Thüringer E-Government-Gesetz befassen. Dieses werde anschließend dem Landtag zu Beratungen zugeleitet. Landes-CIO Schubert: „Mit dem E-Government-Gesetz werden wir den nächsten Schritt gehen und unsere Ziele und Vorhaben auch zeitlich festschreiben. Thüringen wird damit 2025 eine der modernsten Verwaltungen in Europa haben.“ (bs)


Weitere Informationen:
||| www.thueringen.de



Druckversion (öffnet neues Fenster)


||| Text

||| PDF


Stichwörter


- Thüringen - E-Akte - E-Government-Gesetz - Hartmut Schubert - Politik -

Weitere Artikel aus dem Bereich Politik:


| IT-Planungsrat: Schwerpunkte für 2017 festgelegt [23.3.2017] Auf seiner aktuellen Sitzung hat der IT-Planungsrat seine Arbeitsschwerpunkte für dieses Jahr festgelegt. Unter anderem wurde darüber beraten, wie das Projekt Portalverbund vorangebracht werden kann.

| Portalverbund: Gemeinsames Handeln gefordert [23.3.2017] Eine erneute Stellungnahme zum Onlinezugangsverbesserungsgesetz und dem geplanten Portalverbund von Bund und Ländern hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister – Vitako — veröffentlicht. Darin wird erneut mehr Interoperabilität statt Zentralisierung gefordert.

| Baden-Württemberg: Digitale Zukunft mitgestalten [23.3.2017] Im Rahmen von Runden Tischen will das Land Baden-Württemberg jetzt Vorschläge erarbeiten, wie der digitale Wandel nachhaltig gestaltet werden kann. Außerdem können sich die Bürger bis Ende März noch online an der Gestaltung der Strategie digital@bw beteiligen.

| IT-Planungsrat: Open Government im Blick [21.3.2017] Am Rande der CeBIT kommt der IT-Planungsrat am 22. März zu seiner Frühjahrssitzung zusammen. Im Fokus steht dabei unter anderem das Thema Open Government.

| Sachsen Digital: Erste Erfolge spürbar [20.3.2017] Vor einem Jahr beschloss die Sächsische Staatsregierung die Digitalisierungsstrategie Sachsen Digital. Seitdem wurden Förderungen in Höhe von 112 Millionen Euro vergeben. Des Weiteren überreichte der Beirat Digitale Wertschöpfung die ersten Handlungsempfehlungen.

| Bayern: Neuer Vorsitz für IuK-Beirat [13.3.2017] Der IuK-Beirat des Bayerischen Landtags hat mit Thorsten Schwab einen neuen Vorsitzenden erhalten. Finanzstaatssekretär Albert Füracker erwartet sich davon neue Anregungen und Diskussionsanstöße für die Digitalisierung der bayerischen Verwaltung.

| Nationales Waffenregister: Ausbau beschlossen [1.3.2017] Im Rahmen des Ausbaus des Nationalen Waffenregisters ist das Unternehmen Seitenbau mit der Entwicklung der zentralen Komponente beauftragt worden. Künftig soll es möglich sein, den gesamten Lebenszyklus einer Waffe in dem Register nachzuvollziehen.

| Berlin: Gesetz fördert E-Government [9.2.2017] Mit einem Gesetz zur Anpassung der Formanforderungen im Landesrecht will Berlin den Weg frei machen für mehr E-Government.

| Hessen: Zentrales Serviceportal ist online [1.2.2017] Das Land Hessen hat im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie ein neues Verwaltungsportal gestartet. In Zusammenarbeit mit den Kommunen sollen bis zum Jahr 2019 alle geeigneten Verwaltungsdienste online angeboten werden.

| BMVI: Masterplan Bauen 4.0 [25.1.2017] Die digitale Planungsmethode Building Information Modeling soll künftig bei allen großen Bauprojekten eingesetzt werden. Das Bundesverkehrsministerium hat dazu einen Masterplan Bauen 4.0 vorgelegt.

//

Aktuell in Kommune21

Kommune21 Ausgabe 3/2017
Heft 3/2017
(Märzausgabe)
Finanz-Management

Aktuell in stadt+werk

stadt+werk Ausgabe 2/2017
Heft 3/4 2017
(März / April)
Aufwind für neue Speicherkonzepte