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[25.6.2009] Konzepte zur Früherkennung und Bewältigung von IT-Krisen haben Verbände und Unternehmen aus dem Bereich der Kritischen Infrastrukturen gemeinsam mit der Bundesregierung veröffentlicht. Im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen künftig Informationen zur IT-Sicherheit zu einem nationalen IT-Lagebild aufbereitet werden.
Verbände und Unternehmen aus dem Bereich der Kritischen Infrastrukturen haben gemeinsam mit der Bundesregierung die Konzepte zur Früherkennung und Bewältigung von nationalen IT-Krisen sowie für IT-Notfall- und Krisenübungen veröffentlicht. Wie das Bundesinnenministerium mitteilt, haben die Arbeitsgruppen des Umsetzungsplans KRITIS damit Ergebnisse ihrer Tätigkeiten und Abstimmungen dokumentiert. Im März 2009 waren die definierten Prozesse im Rahmen einer eintägigen Übung mit mehr als 40 Teilnehmern aus Wirtschaft und Verwaltung bereits evaluiert worden. Die Alarmierungswege werden mit halbjährlichen Kommunikationsübungen überprüft. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums, können IT-Krisen nur durch eine unternehmens- und branchenübergreifende Zusammenarbeit und Kooperation mit dem Staat frühzeitig erkannt und effektiv bewältigt werden. Kernelement sei dabei die Kooperation zwischen Partnern aus der Wirtschaft und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Im BSI sei dazu das nationale IT-Lage- und Analysezentrum ausgebaut worden. Hier sollen künftig Informationen zur IT-Sicherheit zu einem nationalen IT-Lagebild aufbereitet werden. Im Krisenfall ist das BSI zugleich als nationales IT-Krisenreaktionszentrum für Warnung, Alarmierung und Koordination verantwortlich. Hintergrund der Konzepte und Tätigkeiten in den Arbeitsgruppen des Umsetzungsplans KRITIS ist der Nationale Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen (NPSI), der vom Bundeskabinett im Sommer 2005 beschlossen worden war. (rt)
Weitere Informationen:
||| www.bmi.bund.de
||| Notfall- und Krisenübungen in Kritischen Infrastrukturen (PDF, 1 MB)
||| Früherkennung und Bewältigung von IT-Krisen (PDF, 1 MB)
||| Weitere Informationen zum Schutz Kritischer Infrastrukturen
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