Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Finanzwesen > Kooperation XRechnung

BMI / Bremen / NRW / RLP:
Kooperation XRechnung


[10.10.2017] Das Bundesministerium des Innern (BMI), Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben Referenzprozesse zur Einführung der elektronischen Rechnung im Standard XRechnung entworfen. Sie sollen öffentlichen Verwaltungen als Blaupause dienen.

Das Bundesministerium des Innern, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kooperieren für die XRechnung. Das Bundesministerium des Innern (BMI), die Freie Hansestadt Bremen sowie die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden künftig das Datenmodell XRechnung als Standard für die elektronische Rechnung einsetzen. Wie die Kooperationspartner mitteilen, dienen das auf der CeBIT 2017 vorgestellte IT-Architekturkonzept für die föderale Umsetzung in Deutschland (wir berichteten) und die Beschlüsse des IT-Planungsrats zur E-Rechnung als Grundlage. Das BMI, Bremen und die beiden Bundesländer haben Referenzprozesse zur Einführung der elektronischen Rechnung im Standard XRechnung entworfen. Sie sollen die öffentlichen Verwaltungen bei der Einführung der elektronischen Rechnung unterstützen, indem sie wesentliche Prozessschritte organisatorisch und fachlich beschreiben. So können sie von den Verwaltungen künftig als Blaupause bei der Einführung der E-Rechnung im Standard der XRechnung verwendet werden. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unterstützen die Kooperation zwischen dem BMI und Bremen seit September 2017. Sie werden das erarbeitete Architekturkonzept im Gleichklang implementieren. „Durch die Verstärkung der Kooperation durch NRW und Rheinland-Pfalz werden wir den Anforderungen einer einheitlichen Umsetzung bei der E-Rechnung noch besser gerecht“, sagt Martin Hagen, IT-Direktor aus Bremen. „Dadurch werden wir einen Digitalisierungsschub im Business-to-Government-Bereich bewirken.“ Die Öffentlichkeit wollen die Kooperationspar regelmäßig über die Umsetzungsergebnisse informieren. (ve)

www.bmi.bund.de

Stichwörter: Finanzwesen, E-Rechnung, XRechnung, BMI, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bremen

Bildquelle: Pressestelle Senatorin für Finanzen Bremen

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Finanzwesen
Mecklenburg-Vorpommern: BEATA reduziert Kosten
[18.9.2017] Das Land Mecklenburg-Vorpommern spart mit der Einführung des Projekts BEATA jährlich über drei Millionen Blatt Papier. Das ist nicht nur gut für die Kasse, sondern auch für die Umwelt. mehr...
Norddeutschland: Enge Zusammenarbeit in der Steuer-IT
[8.9.2017] Die norddeutschen Bundesländer wollen bei der Steuer-IT künftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, durch ein arbeitsteiliges Vorgehen die vorhandenen Personalressourcen besser nutzen zu können. mehr...
Bund: Verordnung zur E-Rechnung
[7.9.2017] Das Bundeskabinett hat die Verordnung zur elektronischen Rechnungsstellung beschlossen. Rechnungen an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung sollen demnach künftig überwiegend elektronisch gestellt werden. mehr...
ZUGFeRD 2.0: Kommentierung möglich
[10.8.2017] Das einheitliche Datenformat für elektronische Rechnungen ZUGFeRD 1.0 wird weiterentwickelt. Der Entwurf von ZUGFeRD 2.0 kann jetzt öffentlich kommentiert werden. mehr...
ELSTER: Online-Finanzamt wird mobil
[26.7.2017] Seine Steuererklärung elektronisch abzugeben, wird ab sofort noch einfacher: Der Web-Auftritt von ELSTER wurde modernisiert und unter anderem für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert. mehr...