Hamburg:
Polizei erhebt Daten via App


[13.10.2017] Mit der mobilen Anwendung ComVor mobil können Polizisten in Hamburg von unterwegs aus Daten abfragen und eingeben. Die App kommt zudem bei der Personenkontrolle zum Einsatz.

Die Hamburger Polizei nutzt zum Erstellen von Berichten und Anzeigen sowie bei der Personenüberprüfung ab sofort die App ComVor mobil. Erstmals zum Einsatz kam die mobile Anwendung auf rund 400 Diensthandys zum G20-Gipfel, der im Juni 2017 in der Freien und Hansestadt stattfand. Bis Jahresende sollen dann bis zu 1.400 Hamburger Polizisten die von Dataport im Auftrag der Polizei Hamburg entwickelte App nutzen können. Wie IT-Dienstleister Dataport berichtet, ermöglicht es die mobile Anwendung den Polizisten, von unterwegs aus Daten abzufragen und einzugeben. Außerdem gibt sie Hinweise, wenn kontrollierte Personen als gefährlich gelten oder zur Fahndung ausgeschrieben sind. „Der Einsatz von ComVor mobil ermöglicht es uns, Ressourcen zu sparen“, sagt Peter Ludwig, Projektleiter bei der Polizei Hamburg. „Wir können vor Ort die Daten eines Berichts oder einer Anzeige eingeben, statt diese wie früher schriftlich im Büro nachtragen zu müssen. Außerdem können wir die Daten bei der Personenkontrolle mobil abrufen, statt Kollegen per Funk oder Telefon in der Zentrale befragen zu müssen.“
ComVor mobil ist nicht in öffentlichen App-Stores erhältlich und kann auch nur auf Diensthandys der Polizei eingespielt werden. Die Daten werden im Hochsicherheitsrechenzentrum von Dataport gespeichert. Dataport arbeitet nach eigenen Angaben bereits an Erweiterungen mit neuen Funktionen, die in den kommenden Wochen eingespielt werden sollen. Dazu gehöre zum Beispiel die Abfrage von Meldedaten. (bs)

www.polizei.hamburg
www.dataport.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Dataport, Apps, Hamburg, ComVor mobil



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