Brandenburg:
Neues Rechenzentrum für den ZIT-BB


[3.11.2017] Der IT-Dienstleister des Landes Brandenburg ZIT-BB erhält bis Ende kommenden Jahres ein neues, hochsicheres Rechenzentrum. Das soll auch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung des Landes vorantreiben. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe wurde das neue Gebäude jetzt offiziell in Betrieb genommen.

Symbolische Schlüsselübergabe für das neue Rechenzentrum an den Brandenburgischen IT-Dienstleister (ZIT-BB). Mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels für ein neues Rechenzentrum ist der Startschuss für den schrittweisen Aufbau von Netzwerk-, Server- und Speichertechnik durch den Brandenburgischen IT-Dienstleister (ZIT-BB) gefallen. Wie das Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg (MIK) meldet, soll das neue Rechenzentrum in Spandau, das vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) vom Rechenzentrumsanbieter e-shelter angemietet wird, bis Ende 2018 vollständig in Betrieb gehen. Die bisherige Liegenschaft des ZIT-BB in der Potsdamer Dortustraße könne dann nach 26 Jahren endgültig aufgeben werden. „Der Weg von der Bedarfsanmeldung zur Unterbringung des Rechenzentrums des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg bis hin zur Anmietung von Rechenzentrumsflächen bei einem professionellen Internet Service Provider war nicht nur lang. Er war mitunter schwierig und aufgrund der komplexen Thematik stets anspruchsvoll“, berichtet die für die Landesliegenschaften zuständige Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski. Das Projekt erfolgreich umzusetzen, habe eines langen Atems bedurft. Durch das enge Zusammenwirken der beiden Landesbetriebe ZIT-BB und BLB sei es aber gelungen, für die zentralen Rechnersysteme des Landes eine in vielerlei Hinsicht optimierte Lösung zu realisieren. „Mit dem neuen und hochmodernen Rechenzentrum des ZIT-BB machen wir einen großen Schritt bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Brandenburg“, sagt Innenstaatssekretärin Katrin Lange. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Verwaltung ihre Dienstleistungen auch online zur Verfügung stellt. Mit dem Rechenzentrum stellen wir die technischen Weichen dafür.“ Wie Lange weiter erklärte, werde das bald folgende E-Government-Gesetz des Landes Brandenburg zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, um den Bürgern sowie der Wirtschaft mehr Service bieten zu können. Darin soll nach Angaben von Lange auch ein Recht auf elektronischen Zugang zu Dienstleistungen der Verwaltung verankert werden. „Außerdem versprechen wir uns von einem E-Government-Gesetz mehr Transparenz im Verwaltungshandeln, das dank optimierter und standardisierter Prozesse effektiver und effizienter sein wird“, so die Innenstaatssekretärin abschließend.
Das neue, hochsichere Rechenzentrum des ZIT-BB verfügt laut dem brandenburgischen Innenministerium über eine Gesamtfläche von mehr als 600 Quadratmetern inklusive Netzwerkräumen zuzüglich weiterer Nebenflächen. In einer ersten Ausbaustufe werde ein Datenvolumen von zwei PetaByte verarbeitet. Das entspreche vom Informationsgehalt her einer Anzahl von rund 400 Millionen Büchern und einer Regalfläche von rund 12.000 Kilometern Länge. (bs)

www.zit-bb.de
www.mik.brandenburg.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Brandenburg, ZIT-BB

Bildquelle: ZIT-BB

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