Bayern:
Zahlungsterminals im Streifenwagen


[12.12.2017] Ordnungswidrigkeiten können die Verkehrsteilnehmer in Bayern jetzt bargeldlos bezahlen. Dank mobiler Abrechnungsgeräte lässt sich die Bezahlung auch vor Ort, etwa im Rahmen einer Polizeikontrolle, abwickeln.

Verkehrsordnungswidrigkeiten im Verwarnungsbereich bis 55 Euro und Sicherheitsleistungen können jetzt bei allen Verkehrspolizeiinspektionen und -stationen der Bayerischen Polizei vor Ort bargeldlos bezahlt werden. Wie das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr mitteilt, sind dazu 40 Polizeidienststellen mit rund 140 mobilen Abrechnungsgeräten ausgestattet worden. Die Beamten der Verkehrspolizei werden die Zahlungsterminals im Streifenwagen mitführen. „Unsere Bürgerinnen und Bürger können dann bei Polizeikontrollen schnell und unbürokratisch ihre Verwarnung oder Sicherheitsleistung begleichen, unabhängig, ob sie Bargeld dabei haben oder nicht“, erklärt Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. „Eine nachträgliche Überweisung entfällt und der Aufwand ist geringer.“ Eventuell anfallende Gebühren für die Kartenzahlung übernehme der Freistaat. Dem Bürger entstehen keine höheren Kosten. Vorteile erwartet Herrmann auch für ausländische Verkehrsteilnehmer: „Hier gab es häufig Schwierigkeiten beim Wechseln von Fremdwährungen oder bei der Zahlung von Sicherheitsleistungen.“ Außerdem verringere sich der Verwaltungsaufwand, etwa durch den Wegfall der aufwendigen Aufbewahrung und Zuordnung der einzelnen Geldbeträge. Nach erfolgreicher Einführung bei der Verkehrspolizei ist laut Ministeriumsangaben vorgesehen, mittelfristig auch die anderen Polizeidienststellen mit mobilen Zahlungsterminals auszustatten. (ve)

www.stmi.bayern.de

Stichwörter: Panorama, E-Payment, Bayern, Polizei



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