ePA:
Zertifizierung für Anbieter gestartet


[5.5.2010] Anbieter, die personalisierte Dienste auf Basis der eID-Funktion des neuen elektronischen Personalausweises (ePA) bereitstellen wollen, können ab sofort die entsprechenden Berechtigungen beantragen.

Als Teil des „Gesetzes über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis“ hat die staatliche Vergabestelle für Berechtigungszertifikate im Bundesverwaltungsamt Anfang Mai 2010 ihren Betrieb aufgenommen. Anbieter, die personalisierte Dienste auf Basis einer Authentisierung mit dem elektronischen Personalausweis (ePA) bereitstellen wollen, können nun die erforderlichen Berechtigungen beantragen. „Sicherheit, Vertrauen und Transparenz sind die wesentlichen Aspekte bei der Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises“, erklärte Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamtes. „Die Vergabestelle befindet sich in enger Abstimmung mit den Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder, sodass wir nach einer Prüfung schnell und nachhaltig auf einen Missbrauch der Berechtigung reagieren werden.“ Die Anträge können unter anderem über das neue Informations- und Serviceportal zum ePA gestellt werden, das vor Kurzem online gegangen ist. (bs)

http://www.personalausweisportal.de
http://www.bundesverwaltungsamt.de
http://www.cio.bund.de

Stichwörter: elektronischer Personalausweis (ePA), E-Identity, Bundesverwaltungsamt, Christoph Verenkotte



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge
Sachsen-Anhalt: Elektronisches Polizeirevier kommt an
[20.1.2022] Das runderneuerte Online-Polizeirevier in Sachsen-Anhalt verzeichnete im Pandemiejahr 2021 einen steilen Anstieg der Nutzerzahlen. Das E-Revier erspart nicht nur den Bürgern einen Besuch auf der Wache, auch die bearbeitenden Behörden profitieren durch eine vereinfachte Bearbeitung. mehr...
Saarland: Gigabitstrategie auf der Zielgeraden
[20.1.2022] Im Saarland diskutierte Ministerpräsident Tobias Hans die konkrete Ausgestaltung der Gigabitstrategie mit zahlreichen Vertretern aus Telekommunikationswirtschaft und Kommunen. Ein vom Land vorgeschlagenes Memorandum of Understanding stieß auf Zustimmung. mehr...
Digitale Souveränität: Die Lock-in-Falle umgehen
[19.1.2022] Um echte digitale Souveränität zu erlangen und nicht wieder in einer Lock-in-Falle zu landen, muss die öffentliche Hand bei der Bundescloud auf das passende Betreibermodell setzen. Alternativangebote zu den so genannten Hyperscalern sind daher nach Angaben von Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance (OSBA), dringend erforderlich. mehr...
Peter H. Ganten – CEO Univention und Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance
Digitale Souveränität: Fünf Länder schließen sich an
[19.1.2022] Fünf weitere Bundesländer haben sich der gemeinsamen Absichtserklärung zur Stärkung der Digitalen Souveränität und Erarbeitung des Souveränen Arbeitsplatzes mit dem Bund angeschlossen. Die Anzahl der teilnehmenden Bundesländer wächst somit auf 14. mehr...
Materna: Übernahme von TraffGo Road
[19.1.2022] IT-Dienstleister Materna hat das Unternehmen TraffGo Road akquiriert, das vor allem Verkehrsdaten verarbeitet. Damit will Materna das Know-how und die Marktaktivität im Bereich Mobility-Lösungen weiter ausbauen. mehr...
Vertragsunterzeichnung (v.l.): Michael Hagedorn (Materna, Geschäftsbereichsleiter Public Sector), Rechtsanwalt Herr van Ooy (Traffgo), Joachim Wahle (Geschäftsführer Traffgo), Martin Wibbe (CEO Materna-Gruppe), Paul Lange (Materna)
Suchen...

 Anzeige


Aktuelle Meldungen