Justiz NRW:
Arbeitsplatz der Zukunft im Test


[1.7.2010] Das Laborprojekt zum Justizarbeitsplatz der Zukunft in Nordrhein-Westfalen ist in die zweite Phase gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, eine papierlose juristische Fallbearbeitung zu entwickeln.

Beim vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr gestarteten Laborprojekt zum Justizarbeitsplatz der Zukunft hat jetzt die zweite Phase begonnen. Im Rahmen des Projektes arbeiten die Unternehmensberatung IBM Global Business Services und ihr Partner Cenit gemeinsam an einer Lösung für die juristische Fallbearbeitung. Im Mittelpunkt steht die Modernisierung der Arbeitsumgebung, von der elektronischen Gerichtsakte bis hin zum ergonomischen (Richter-) Arbeitsplatz, sowie die IT-basierte Umsetzung der so genannten Relationstechnik in der Fallbearbeitung. Im Rahmen des zweiten Teils der Laborphase sollen nun laut IBM Themenschwerpunkte vertieft werden. Es gelte herauszufinden, was mit den jeweiligen Basislösungen mit welchem Aufwand machbar erscheint, an welcher Stelle die Anforderungen des Landes bereits erfüllt sind und wo diese über das derzeit Machbare hinausgehen. Ziel ist es, die ergonomischen Aspekte für die Durchdringung von Sachverhalten zu schärfen und die entsprechenden Anforderungen an eine Gesamtlösung zu konkretisieren. Nach Angaben von IBM stößt die Lösung auch in anderen Bundesländern auf großes Interesse. (rt)

http://www.justiz.nrw.de
http://www.ibm.de
http://www.cenit.de

Stichwörter: Justiz NRW, IBM, Cenit, E-Akte, Dokumenten-Management



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