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Nordrhein-Westfalen:
EPOS.NRW – die erste


[7.3.2011] Bei der Einführung eines neuen Haushalts- und Rechnungswesens in Nordrhein-Westfalen ist die erste Projektphase abgeschlossen. Bis 2016 sollen rund 21.000 PC-Arbeitsplätze auf betriebswirtschaftliche Software umgestellt sein.

Die erste Phase des Projektes EPOS.NRW (Einführung von Produkthaushalten zur outputorientierten Steuerung – Neues Rechnungswesen) ist abgeschlossen. Das teilt die Deutsche Telekom mit. T-Systems hat für das nordrhein-westfälische Finanzministerium eine betriebswirtschaftliche Software für das Haushalts- und Rechnungswesen eingeführt. Seit Anfang 2011 arbeiten laut Unternehmensangaben 37 Justizvollzugsanstalten sowie das Arbeitsministerium mit dem neuen System. Bis 2016 soll die gesamte Landesverwaltung an rund 21.000 PC-Arbeitsplätzen das SAP-basierte Rechnungswesen nutzen. Mit EPOS.NRW werde außerdem landesweit eine doppische Kasse eingeführt. T-Systems hat im Rahmen des Projektes eine Reihe von wiederverwendbaren Komponenten entwickelt. „Damit setzt nicht nur das Land Nordrhein-Westfalen neue Maßstäbe. Wir haben gleichzeitig eine Referenzarchitektur für vergleichbare Vorhaben im öffentlichen Bereich geschaffen“, so Ulrich Meister, Leiter Systemintegration bei T-Systems. Die Telekom-Tochter hat nach eigenen Angaben den Aufbau des SAP-Rechenzentrums sowie eines SAP-zertifizierten Competence Centers begleitet. Die weiteren Projektschritte führe das Land Nordrhein-Westfalen in Eigenregie durch. T-Systems habe die Verwaltungsmitarbeiter auf den selbstständigen SAP-Betrieb vorbereitet. (rt)

http://www.epos.nrw.de
http://www.fm.nrw.de
http://www.t-systems.de

Stichwörter: EPOS.NRW, Finanzwesen, Nordrhein-Westfalen, T-Systems, Doppik, SAP



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