Sachsen:
Leitlinie für Informationssicherheit


[26.8.2011] Mit einer Leitlinie zur Gewährleistung der Informationssicherheit in der Landesverwaltung will sich der Freistaat Sachsen gegen Datendiebstähle und Cyber-Angriffe wappnen. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

Das sächsische Kabinett hat eine Strategie für den Aufbau eines übergreifenden Informationssicherheitsmanagements in der Landesverwaltung beschlossen. Wesentliche Inhalte sind nach Angaben des sächsischen Justizministeriums die verbindliche Festlegung der Landesverwaltung auf die einheitlichen Standards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie die Einrichtung einer Sicherheitsorganisation mit einem Beauftragten für Informationssicherheit in allen Fachressorts. Außerdem soll ein Notfall-Team (CERT) aufgebaut werden, das die Behörden und Einrichtungen des Freistaates in Fragen der Informationssicherheit berät. Sachsen-CIO Wilfried Bernhardt: „Im sächsischen Verwaltungsnetz sind schon heute über 60.000 Computer von Landes- und Kommunalbehörden miteinander vernetzt. Teilweise werden hochsensible Daten von Bürgern und Firmen verarbeitet. Deshalb ist ein entschlossenes und einheitliches Handeln aller Ressorts mit dem Ziel, Sicherheit und Datenschutz vollumfänglich zu gewährleisten, unumgänglich.“ Laut Justizministerium ist der Beschluss der Leitlinie nur ein erster Schritt zur Erhöhung der Informationssicherheit in Sachsen. Als nächstes sind die Etablierung eines einheitlichen Vorgehens bei IT-Sicherheitsvorfällen und die Vernetzung mit dem geplanten bundesweiten CERT-Verbund vorgesehen. (rt)

http://www.justiz.sachsen.de/smj

Stichwörter: Sachsen, IT-Sicherheit, CERT, Wilfried Bernhardt, Jürgen Martens



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