Sachsen-Anhalt:
Grünes Licht für Dataport-Beitritt


[24.1.2013] Sachsen-Anhalt soll rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres IT-Dienstleister Dataport beitreten. Einem entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett jetzt zugestimmt.

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat den Weg für den Beitritt zum IT-Dienstleister Dataport geebnet. Das Kabinett stimmte am Dienstag (22. Januar 2013) dem vom Finanzministerium vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zum Staatsvertrag zwischen den beteiligten Bundesländern zu. „Mit Blick auf die demografische Entwicklung und den damit verbundenen notwendigen Personalabbau auch im öffentlichen Dienst gestalten wir mit dem vorliegenden Gesetzentwurf einen weiteren Meilenstein zur langfristigen Sicherstellung qualitativ hochwertiger IT-Dienstleistungen für die Landesverwaltung“, sagte Finanzstaatssekretär und CIO Michael Richter. Wie die Staatskanzlei mitteilt, soll der Beitritt rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erfolgen. Das Landesrechenzentrum (LRZ) werde als organisatorische Einheit auf den IT-Dienstleister übergeleitet, der damit eine Niederlassung in Magdeburg gründe. Sachsen-Anhalt wird sich nach Angaben der Staatskanzlei mit einem Anteil von knapp 15 Prozent beteiligen und somit nach Hamburg und zusammen mit Niedersachen zum zweitgrößten Anteilseigner. Das sichere – im Gegensatz zu anderen Lösungsalternativen – die weitere Möglichkeit der politischen Einflussnahme auf die Einrichtung und Entwicklung des zentralen IT-Dienstleisters, wie Michael Richter erklärte. Für Dataport hat laut der Pressemeldung unter anderem gesprochen, dass es der einzige länderübergreifende Verbund der öffentlichen Hand ist, in denen die Träger nicht nur Auftraggeber, sondern auch Eigentümer sind. (rt)

http://www.stk.sachsen-anhalt.de
http://www.dataport.de

Stichwörter: Politik, Dataport, Sachsen-Anhalt, Michael Richter



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