Hamburg / Schleswig-Holstein / Bremen:
IT wird künftig gemeinsam beschafft


[19.7.2013] Einen gemeinsamen IT-Beschaffungsvertrag mit Dienstleister Dataport haben jetzt die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen abgeschlossen. Dadurch sollen unter anderem günstigere Einkaufskonditionen erzielt werden.

Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen unterzeichnen gemeinsamen IT-Beschaffungsvertrag. Die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen werden ihren IT-Bedarf zukünftig gemeinsam über ihren IT-Dienstleister Dataport beschaffen. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt unterzeichnet. Bislang hatten die drei Länder jeweils eigene IT-Beschaffungsverträge mit Dataport abgeschlossen. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, werden durch den gemeinsamen Vertrag die Kosten der IT-Beschaffung reduziert und der Beschaffungsprozess weiter standardisiert. Aufgrund der gebündelten Nachfrage könnten nun günstigere Bezugskonditionen beim Einkauf von Hardware, Software und IT-Dienstleistungen erzielt werden. Darüber hinaus seien durch den einheitlichen IT-Beschaffungsprozess weitere wirtschaftliche Effekte zu erwarten. So könnten die drei Bundesländer nun beispielsweise Vergabeverfahren gemeinsam initiieren und durchführen. Staatsrat Hans-Henning Lühr, der zugleich Verwaltungsratsvorsitzender von Dataport ist, erklärte im Zuge der Vertragsunterzeichnung: „Der IT-Beschaffungsvertrag für Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen ist ein gutes Beispiel dafür, dass Zusammenarbeit sich lohnt. Durch die gemeinsame IT-Beschaffung und Steuerung werden nicht nur bessere Einkaufskonditionen erzielt, sondern auch die Kosten für Dataport als zentrale IT-Beschaffungsstelle auf mehrere Schultern verteilt.“ (bs)

http://www.dataport.de

Stichwörter: E-Procurement, IT-Beschaffung, Dataport, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Hans-Henning Lühr

Bildquelle: Dataport

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