x-trans.eu:
Europäisches Vorzeigeprojekt


[10.10.2013] Das IT-Projekt x-trans.eu des Freistaats Bayern wurde als EU-Best-Practice auf der Qualitätskonferenz der EU-Mitgliedsstaaten in Litauen vorgestellt.

Unter der Schirmherrschaft der EU-Ratspräsidentschaft und des EUPAN (European Public Administration Network) findet alle zwei Jahre die Qualitätskonferenz der EU-Mitgliedsstaaten statt – eine Plattform für besonders innovative Vorhaben zur Verwaltungsmodernisierung in Europa. Die diesjährige Veranstaltung im litauischen Vilnius (3.-4. Oktober 2013) stand unter dem Motto „Responsible Public Administration“. Von den eingereichten 43 Vorschlägen aus 18 Ländern der EU wurde auch das IT-Projekt x-trans.eu des Freistaats Bayern als EU-Best-Practice ausgewählt und prämiert. Das Vorhaben trägt nach Angaben des bayerischen Finanzministeriums zur Entbürokratisierung des grenzüberschreitenden Schwerlasttransports bei. Im Rahmen des Projekts entsteht eine zentrale Antragsplattform für mehrere Länder. Ziel ist es, die aufwändige mehrfache Antragstellung für Logistikunternehmen bei grenzüberschreitenden Großraum- und Schwertransporten in den einzelnen Ländern überflüssig zu machen. Das Konzept wurde vom Freistaat Bayern gemeinsam mit Oberösterreich entwickelt und wird derzeit im Pilotbetrieb getestet (wir berichteten). „Intelligentes E-Government entlastet unsere Exportwirtschaft von Bürokratiekosten. Ein bayerisches Konzept, das wir auch mit anderen europäischen Ländern gerne teilen“, erklärte Finanzstaatssekretär und Bayern-CIO Franz Josef Pschierer. Das Verfahren ist im Grundsatz an jeder deutschen Außengrenze einsetzbar. „x-trans.eu ist ein Beitrag zur europäischen Digitalisierungsagenda“, so Pschierer. (bs)

http://www.x-trans.eu
http://www.eupan.eu
http://www.cio.bayern.de

Stichwörter: Panorama, Bayern, Österreich, x-trans.eu, Franz Josef Pschierer



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