Bayern:
Gefragte Steuer-Software


[4.7.2014] Bayerns Steuer-Software ist bundesweit im Einsatz. Auch eines der bedeutendsten E-Government-Projekte in Deutschland liegt laut Staatssekretär Albert Füracker unter der Federführung des Freistaats.

Bundesweit arbeiten 120.000 Finanzbeamte mit einer von Bayern entwickelten und gepflegten IT-Unterstützung. „Bayern stemmt mit rund 170 Software-Entwicklern die Hauptlast für die bundeseinheitliche Entwicklung und Pflege der Steuer-Software im Rahmen von KONSENS (wir berichteten)“, erklärt Staatssekretär Albert Füracker. „Bayern hat in den 1990er-Jahren mit der ELSTER-Entwicklung begonnen. Zwischenzeitlich ist ELSTER das bedeutendste E-Government-Projekt in Deutschland. Die Federführung liegt nach wie vor in Bayern.“ Wie das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat meldet, sind am Dienstsitz in Nürnberg 220 Mitarbeiter im Bereich Steuern und mehr als 500 im Bereich der IuK beschäftigt. Dem IuK-Bereich ist neben der Software-Entwicklung auch das Rechenzentrum Nord angegliedert. Mittlerweile arbeiten 15 Länder mit der bayerischen Steuer-Software. Das Rechenzentrum Nord betreibe IT-Verfahren von 20 verschiedenen Fachbehörden aus insgesamt sechs staatlichen Ressorts. In den kommenden Jahren sollen unter anderem die Netzanschlüsse der Finanzämter hochgerüstet und neue Großrechner beschafft werden. Dass die zunächst problembehaftete Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte ELStAM schlussendlich doch erfolgreich gelungen ist, ist laut Füracker vor allem dem Einsatz an den Finanzämtern zu verdanken. In Bayern hätten bereits rund 340.000 Arbeitgeber die ELStAM für über 7,6 Millionen Beschäftigungsverhältnisse abgerufen. (ve)

http://www.stmflh.bayern.de

Stichwörter: Finanzwesen, Bayern, Albert Füracker, Steuern, KONSENS



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