Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > E-Justiz > Masterplan zur E-Justiz

Nordrhein-Westfalen:
Masterplan zur E-Justiz


[7.5.2015] Den Masterplan zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs sowie der elektronischen Aktenführung in der nordrhein-westfälischen Justiz hat jetzt die Landesregierung gebilligt.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat jetzt die Planungen von Justizminister Thomas Kutschaty zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) und der elektronischen Akte in der Justiz gebilligt. Die Planungen sehen laut dem Justizministerium unter anderem eine Zentralisierung der Informationstechnik für die Gerichte und Staatsanwaltschaften vor, um den Datenschutz und die Datensicherheit zu erhöhen. Bis zum Jahr 2022 sollen der EVR und die E-Akte bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften Nordrhein-Westfalens eingeführt werden. Dazu seien insgesamt 227 Gerichte beziehungsweise Behörden auf die elektronische Aktenführung umzustellen. „Die Umstellung nutzt nicht nur der Justiz, sondern vor allem den rechtsuchenden Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen“, erklärt Justizminister Thomas Kutschaty. „Die Verfahren werden deutlich beschleunigt, da Akten nicht mehr hin- und hergeschickt werden müssen. Auch für Beratungszwecke stehen dann Daten und Schriftsätze jederzeit digital zur Verfügung.“ (ve)

http://land.nrw

Stichwörter: E-Justiz, Nordrhein-Westfalen, Thomas Kutschaty, E-Akte



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Justiz
Bayern: E-Akte an Finanzgerichten
[10.1.2022] Die Finanzgerichte in München und Nürnberg führen seit diesem Jahr alle Gerichtsakten vollständig elektronisch. mehr...
Bundesamt für Justiz: USU kümmert sich um VEGAS
[10.12.2021] Für die Pflege und Weiterentwicklung des Fachverfahrens für die Vollstreckungshilfe von EU-Geldsanktionen VEGAS ist künftig der IT-Lösungsanbieter USU zuständig. Das Möglinger Unternehmen hat den Zuschlag für den vom Bundesamt für Justiz ausgeschriebenen Serviceauftrag erhalten. mehr...
Baden-Württemberg: Homeoffice auch nach der Pandemie
[30.11.2021] Für Angehörige der baden-württembergischen Justiz sollen Homeoffice und Telearbeit langfristig möglich sein. Hierzu haben das Ministerium der Justiz und für Migration, der Landesrichter- und -staatsanwaltsrat sowie der Hauptpersonalrat nun neue Dienstvereinbarungen unterzeichnet. mehr...
Nach jetzt unterzeichneten Dienstvereinbarungen können Angehörige der baden-württembergischen Justiz auch langfristig Homeoffice-Angebote nutzen.
Schleswig-Holstein: Meilenstein für Digitale Justiz
[29.11.2021] In Schleswig-Holstein wurden alle Fachgerichtsbarkeiten vollständig auf die Nutzung von E-Akten umgestellt. Von der Vorreiterrolle Schleswig-Holsteins könnten auch andere Länder profitieren: dort gemachte Erfahrungen flössen in gesetzliche Regelungen des Bundes ein. mehr...
Niedersachsen: Gericht erhält modernes Gesicht
[15.11.2021] In Niedersachsen sind jetzt alle Gerichte mit spezieller Technik für Videoverhandlungen ausgestattet. Starker Antreiber für diese Entwicklung war die Corona-Pandemie. mehr...
Suchen...

 Anzeige


GovConnect GmbH
30163 Hannover
GovConnect GmbH
xSuite Group GmbH
22926 Ahrensburg
xSuite Group GmbH
MACH AG
23558 Lübeck
MACH AG
Aktuelle Meldungen