TU-Dresden:
Superrechner gestartet


[18.5.2015] Offiziell in Betrieb ist jetzt der neue Großrechner der Technischen Universität Dresden. Er ist 6.000-mal schneller als ein handelsüblicher PC. Untergebracht ist er in einem neuen Rechenzentrum.

Das neue Hochleistungsrechenzentrum der Technischen Universität Dresden ist fertiggestellt. „Wir weihen heute einen der schnellsten und leistungsfähigsten Hochleistungsrechner Deutschlands in Dresden ein“, sagte Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei der offiziellen Inbetriebnahme. „Der neue Forschungsrechner steht für Hightech der Superlative und ist 6.000-mal schneller als ein handelsüblicher PC. Das neue Rechenzentrum ist auch Ausdruck der Wertschätzung von Land und Bund gegenüber der wissenschaftlichen Arbeit, die hier geleistet wird.“ Das neue Gebäude beherbergt den Hochleistungsrechner- und Speicherkomplex HRSK-II für die TU Dresden und das Universitätsklinikum Dresden. Die Baukosten betrugen laut der sächsischen Staatskanzlei insgesamt rund 45 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere 15,5 Millionen Euro, die in Rechentechnik und Ausstattung investiert wurden. Insgesamt sei eine Rechnerfläche von 1.264 Quadratmetern entstanden. Darin eingeschlossen sind Flächen für Server-Systeme und Speichertechnik sowie das Rechenzentrum des Universitätsklinikums. Der Komplex zeichne sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Der neue Rechner HRSK-II löst das 2005/2006 installierte System HRSK-I ab. Er sei 80-mal schneller als sein Vorgänger. Bei dem neuen System handelt es sich um einen Verbund aus etwa 2.000 Rechenknoten mit insgesamt rund 35.000 CPU-Kernen und einem flexibel einsetzbaren Speichersystem. Der Großrechner ist ab Januar 2015 installiert worden. (ve)

http://tu-dresden.de

Stichwörter: Hochschul-IT, TU Dresden, Sachsen, Johanna Wanka



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Hochschul-IT
Nordrhein-Westfalen: Hochschulverwaltung wird digitaler
[3.12.2021] In Nordrhein-Westfalen erhalten die Hochschulen rund 150 Millionen Euro an Förderung, um das E-Government-Gesetz umzusetzen. Vor allem die verwaltungsinterne Kommunikation soll digitaler werden. Beschäftigte wie Studierende sollen von E-Aktenführung und E-Payment profitieren. mehr...
OZG: Digitaler BAföG-Antrag bundesweit
[24.9.2021] Von Bayern bis Schleswig-Holstein: Der digitale Antragsassistent BAföG Digital ist das erste föderale Umsetzungsprojekt im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das flächendeckend verfügbar ist. Schon jetzt sind auf diesem Weg mehr als 70.000 Anträge gestellt worden. mehr...
Digitaler Antragsassistent BAföG Digital steht Studierenden ab sofort bundesweit zur Verfügung.
Nordrhein-Westfalen: Landesportal für Studium und Lehre
[21.9.2021] In Nordrhein-Westfalen geht mit ORCA.nrw ein neues Landesportal für Studium und Lehre an den Start. Die Plattform soll den Austausch von freien digitalen Lehr- und Lernmaterialien und die Bereitstellung von Online-Selbstlernangeboten erleichtern. mehr...
Landesportal Orca.nrw soll die Entwicklung von digitalen Lehr- und Lernszenarien fördern.
Siegen: Optimierung des Uni-Netzwerks
[17.9.2021] Die Universität Siegen hat jetzt die Sicherheit und Resilienz ihres Netzwerks erhöht. Dies gelang ihr mit der ACM7000-Serie von Opengear. mehr...
Gateways der ACM7000-Serie von Opengear sollen an der Universität Siegen dafür sorgen, dass das Netzwerk reibungslos funktioniert.
Hochschullehre: Digitale Innovationen gefördert
[9.6.2021] Im November 2020 haben Bund und Länder gemeinsam die Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ auf den Weg gebracht. Jetzt sind die ersten 139 Förderprojekte zur Digitalisierung in der Hochschullehre bekanntgegeben worden, die mit bis zu 330 Millionen Euro gefördert werden. mehr...
Suchen...

 Anzeige


Aktuelle Meldungen