Niedersachsen:
Tablets für die Polizei


[23.6.2016] Die Polizei in Niedersachsen wird künftig landesweit mit Tablets arbeiten. Der Einsatz der mobilen Endgeräte soll ein schnelleres und effizienteres Arbeiten durch die Einmalerfassung von Daten direkt am Einsatzort ermöglichen.

Tablets sollen der Polizei in Niedersachsen ein schnelleres und effizienteres Arbeiten ermöglichen. Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat den Startschuss für die landesweite Verteilung von Tablets an die Polizei Niedersachsen gegeben. Damit können flächendeckend Daten erfasst und abgefragt werden. „Wichtige Informationen oder Berichte müssen so nicht mehr im Büro ins System eingegeben werden. Das verschafft der Polizei mehr Zeit für Einsätze auf der Straße“, so der Minister. Wie das niedersächsische Innenministerium berichtet, werden im Rahmen des landesweiten Roll-outs rund 500 Endgeräte stufenweise an die Polizeibehörden übergeben und in Betrieb genommen. Als erste Behörde erhalte die Polizeidirektion Hannover zunächst 45 Tablets. Diese sind mit einem speziell gesicherten Betriebssystem ausgestattet, um insbesondere den hohen Anforderungen an die Informationssicherheit Rechnung zu tragen und die personenbezogenen Daten optimal zu schützen. Mit den Tablets können die Beamten polizeiliche Informations- und Auskunftssysteme mobil nutzen. Möglich sind beispielsweise der Zugriff auf Fahndungssysteme und die Durchführung von Anfragen beim Kraftfahrtbundesamt sowie die Erfassung von Vorgängen im Vorgangsbearbeitungssystem. In den kommenden Jahren ist laut dem niedersächsischen Innenministerium eine weitere sukzessive Erhöhung der Geräteanzahl sowie die Weiterentwicklung polizeispezifischer Applikationen geplant. Boris Pistorius: „Die Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte sind riesig. Wir wollen und müssen von den digitalen Möglichkeiten profitieren, zur schnelleren Aufnahme von Daten im Streifendienst über die Sicherung von Beweisen bis hin zur Fahndungsunterstützung.“ (bs)

http://www.mi.niedersachsen.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Polizei, Niedersachsen, mobile Lösung

Bildquelle: Polizeidirektion Osnabrück

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