Universität der Bundeswehr München:
Neues Cyber-Cluster entsteht


[2.8.2016] Die Universität der Bundeswehr München will ein neues Cyber-Forschungszentrum aufbauen. Geplant ist unter anderem der Start eines neuen Masterstudiengangs zur Cyber-Sicherheit.

Die Universität der Bundeswehr München will ein neues Cyber-Forschungszentrum errichten. Im Rahmen des Aufbaus eines neuen Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr spielt die Universität der Bundeswehr München eine wichtige Rolle. So wird laut Universitätsangaben auf dem Campus ein neues, bundesweit einzigartiges Cyber-Cluster entstehen. Außerdem werde ein internationaler Masterstudiengang Cyber-Sicherheit etabliert. Mit Blick auf das Forschungscluster werden bereits im Sommer 2016 elf neue W3-Professoren ausgeschrieben. Die neu eingestellten Professoren sollen dann von 67 wissenschaftlichen Mitarbeitern, Technikern und Verwaltungsangestellten unterstützt werden. Der Neubau wird über 7.000 Quadratmeter groß und diverse Laboratorien für Cyber-Sicherheit beinhalten, meldet die Universität. Starten soll der neue Master-Studiengang im Januar 2018 mit zunächst 70 Studierenden. Das Cyber-Cluster soll vorhandene Innovationskompetenzen bündeln und sich mit exzellenter Forschung profilieren. Dazu zählt nicht nur die entsprechende Infrastruktur, die eine Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung auf hohem Niveau ermögliche. Auch die anwenderbezogene Entwicklung von Sicherheitstechnologien und Produkten, der Aufbau von Innovation Labs und die Förderung von Unternehmensgründungen werden genannt. Die Forschung soll laut Universitätsangaben auf fünf Säulen stehen: Cyber Defence, Smart Data, Mobile Security, E-Health sowie dem Schutz kritischer Infrastrukturen. (ve)

http://www.unibw.de

Stichwörter: IT-Sicherheit, Innere Sicherheit, Universität der Bundeswehr München

Bildquelle: Universität der Bundeswehr München

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