Berlin:
Digitale Daten im Katastrophenschutz


[3.8.2016] Das Datensystem Digitale Daten im Katastrophenschutz (DiDaKat) soll flächendeckend in Berlin eingeführt werden. Das kommt nicht zuletzt der Datenpflege des Systems zugute.

In Berlin übernimmt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport die zentrale Verfahrensverantwortung für das Katastrophenschutzportal Digitale Daten im Katastrophenschutz (DiDaKat). Das hat jetzt der Senat beschlossen. Wie die Senatskanzlei mitteilt, wurde außerdem die landesweite Einführung von DiDaKat beschlossen. Das Verfahren ist in den vergangenen Jahren im Verantwortungsbereich der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales für den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz genutzt worden. Die Datenpflege ist zentral bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport im Katastrophenschutzhandbuch erfolgt und musste aufwendig dreimal jährlich durch Papierversand bewältigt werden. Wenn DiDaKat für den Einsatz in allen Katastrophenschutzbehörden des Landes Berlin und der Polizei angepasst worden ist und verbindlich eingesetzt wird, wird das webbasierte Datensystem dezentral gepflegt. Somit ist es laut der Senatsverwaltung immer auf dem aktuellsten Stand. Es kann von allen berechtigten Personen in den Katastrophenschutzbehörden im Katastrophenfall nach dringend benötigten Daten durchsucht werden, nach dem Standort von Notunterkünften, wer zu alarmieren ist oder wer über welche Zugangsberechtigungen verfügt. Geplant und teilweise vorbereitet sei der Einsatz des Datensystems als Informationsquelle mit Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung im Katastrophenfall. (ve)

http://www.berlin.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Berlin, DiDaKat



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