Nordrhein-Westfalen:
Infrastrukturlösung für Hochschulen


[25.11.2016] Im Rahmen des Projekts „Langzeitverfügbarkeit für Hochschulen“ will Nordrhein-Westfalen eine landesweite Infrastrukturlösung aufbauen. Diese soll sicherstellen, dass digitale Ressourcen an den Hochschulen auf lange Zeit zugänglich bleiben.

Um zu gewährleisten, dass digitale Wissens- und Verwaltungsdaten an den Hochschulen langfristig zugänglich und verwendbar bleiben, baut Nordrhein-Westfalen eine neue landesweite Infrastrukturlösung auf. Das Projekt „Langzeitverfügbarkeit für Hochschulen‟ sei federführend beim Hochschulbibliothekszentrum (hbz) in Köln angesiedelt und werde vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung im Rahmen eines Gesamtprojekts mit insgesamt 2,6 Millionen Euro gefördert. Wie das Ministerium mitteilte, reagiert die Landesregierung mit dieser Maßnahme auf die Herausforderung der Digitalisierung in allen Bereichen der Hochschulen und in der Forschung. Sie greife damit zugleich eine Empfehlung des Rates für Informationsinfrastrukturen auf. „Die langfristige Verfügbarkeit digitaler Wissensressourcen ist Teil unserer Digitalisierungsoffensive Digitale Hochschule NRW‟, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Die technische Umgebung von Daten sei einer ständigen Veränderung unterworfen – begonnen bei Dateiformaten über Datenträger bis hin zur eingesetzten Software. Die Nutzbarkeit im täglichen Gebrauch hänge oft direkt von diesen Veränderungen ab. Nun solle die neue technische Infrastrukturlösung für NRW die digitale Langzeitverfügbarkeit von elektronischen Inhalten über Technologiewechsel und Anwendungsbereiche hinweg dauerhaft sicherstellen. Die durch das Land erworbene Zentrallizenz der Software Rosetta lasse sich von den Hochschulen zentral im hbz oder auch in der Hochschule selbst zum Einsatz bringen. Nach eigenen Angaben könne durch die Software mit vergleichsweise geringem Personalaufwand die langfristige Verwendbarkeit von Datenbeständen wie Verwaltungsdaten, Lehrmaterialien oder wissenschaftliche Publikationen gesichert werden. (sav)

http://www.land.nrw
http://www.hbz-nrw.de

Stichwörter: Hochschul-IT, Dokumenten-Management, Langzeitspeicherung



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Hochschul-IT
Berlin: Förderung für digitale Hochschulen
[15.11.2022] Das Land Berlin will in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 26 Millionen Euro ausgeben, um seine Hochschulen bei der umfassenden Digitalisierung zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Inklusionsförderung und der Weiterentwicklung der Barrierefreiheit. mehr...
Learntec 2023: Call for Papers verlängert
[21.10.2022] Der Abgabetermin für Themenvorschläge für die Learntec 2023 wurde um zwei Wochen verschoben. Noch bis zum 27. Oktober 2022 können diese eingereicht werden. mehr...
Schleswig-Holstein: Hochschulbündnis für Digitalisierung
[20.10.2022] In Schleswig-Holstein wollen die Hochschulen bei Digitalisierung und digitaler Lehre kooperieren und haben hierfür ein Bündnis geschlossen. Es soll in bestehende Organisationsstrukturen eingebunden werden. Die Geschäftsstelle wird vom Bildungsministerium gefördert. mehr...
Schleswig-Holstein: Förderschub für Hochschul-Datacenter
[13.9.2022] Schleswig-Holstein investiert 6,6 Millionen Euro in die digitale Hochschul-Infrastruktur. Bis 2023 soll ein Virtualisiertes Datacenter aufgebaut werden. Darüber sollen digitale Dienstangebote für Forschung, Lehre und Verwaltung aller Hochschulen des Landes bereitgestellt werden. mehr...
Universität Siegen: SAP-Umzug in die Private Cloud
[8.9.2022] Um ihre komplette SAP-Landschaft in eine Private Cloud zu verlegen und somit eigene IT-Ressourcen für Kernaufgaben freizuhalten, hat sich die Universität Siegen IT-Unterstützung durch das Unternehmen GISA geholt. mehr...
Über das BSI-zertifizierte Rechenzentrum von GISA wird ab sofort auch die IT-Infrastruktur der Universität Siegen betreut.
Suchen...
Aktuelle Meldungen