E-Vergabe:
Angebotsassistent jetzt webbasiert


[10.4.2017] Das Bundesbeschaffungsamt hat den Angebotsassistenten für die E‑Vergabe erneuert. Der neue AnA-Web wartet unter anderem mit einer modernisierten Benutzeroberfläche auf, zudem wurde auf eine unternehmensbezogene Nutzung umgestellt, was insbesondere größeren Bieterorganisationen Vorteile bietet.

Bei der Teilnahme an Ausschreibungen, die über die E-Vergabe-Plattform des Bundes veröffentlicht werden, werden Unternehmen durch einen elektronischen Angebotsassistenten (AnA) unterstützt. Wie das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern mitteilt, ist dieser Assistent nun erneuert und auf eine grundlegend andere Technologie und Benutzerführung umgestellt worden. Der neue AnA-Web sei weitgehend webbasiert, Nutzer müssten jetzt nur noch in dem Bereich „Meine e‑Vergabe“ arbeiten. Dort erwartet sie laut Beschaffungsamt eine modernisierte Benutzeroberfläche und überarbeitete Funktionalitäten. Mithilfe von AnA-Web könne komplett elektronisch nach Ausschreibungsunterlagen recherchiert, die Angebotsunterlagen bearbeitet und schließlich ein Angebot abgegeben werden. AnA-Web biete also eine zeitgemäße intuitive Benutzerführung entlang des Vergabeprozesses. Im Vergleich zum bisherigen Angebotsassistenten wurde nach Angaben des Bundesbeschaffungsamtes zudem die personenbezogene Nutzung durch eine unternehmensbezogene Nutzung abgelöst. Dies habe insbesondere für größere Bieterorganisationen den Vorteil, dass sie nicht den Überblick verlieren, wer in Kontakt mit den Vergabestellen steht. Auch der Registrierungsprozess sei verschlankt worden: Ein elektronisches Zertifikat sei nun nicht mehr zwingend erforderlich, sondern komme nur noch zum Einsatz, wenn dies von der Vergabestelle gefordert wird. (bs)

www.evergabe-online.de
www.evergabe-schulung.de
www.bescha.bund.de

Stichwörter: E-Procurement, E-Vergabe



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