Sachsen:
Behörden mit Highspeed im Netz


[7.4.2017] Internet-Bandbreiten von bis zu 60 Gigabit pro Sekunde stehen ab sofort den Behörden im Freistaat Sachsen zur Verfügung. Möglich wird dies durch das neue Sächsische Verwaltungsnetz 2.0, das jetzt offiziell freigeschaltet wurde.

Das neue Highspeed-Netz für sächsische Behörden hat jetzt Innenminister Markus Ulbig in Dresden offiziell freigeschaltet. Das Sächsische Verwaltungsnetz 2.0 (SVN 2.0, wir berichteten) stellt laut dem Staatsministerium des Innern die zukunftsweisende Basis für schnelle und einheitliche Kommunikationsdienste innerhalb Sachsens dar, beispielsweise für E-Government-Anwendungen, interaktive Zusammenarbeit, Web- und Videokonferenzen sowie die Umstellung der Telefonsysteme auf das zeitgemäße Voice-over-IP. Das SVN 2.0 garantiere zudem einen gesicherten Datenverkehr zwischen den Anwendern. Neben der reinen Datenvernetzung von Behörden übernimmt das neue Highspeed-Netz auch die Bereitstellung verschiedener Dienstleistungen für behördeninterne Vorgänge und dient als Plattform für die Kommunikation mit den Bürgern. Sachsens Innenminister Markus Ulbig: „Die Kommunikationsmöglichkeiten entwickeln sich rasant weiter. Das neue Verwaltungsnetz schafft die Voraussetzungen um den wachsenden Ansprüchen der Bürger an eine moderne Landesverwaltung gerecht zu werden.“ In der höchsten Ausbaustufe arbeitet das Kernnetz von SVN 2.0 mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s); bislang waren es 2,5 Gbit/s. Für den Betrieb der gesamten Netzinfrastruktur sind nach Angaben des Sächsischen Inneneministeriums in den kommenden fünf Jahren rund 150 Millionen Euro vorgesehen. (bs)

www.egovernment.sachsen.de/svn.html

Stichwörter: Breitband, Sachsen, IT-Infrastruktur, Markus Ulbig



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