Bund:
Bedarfserhebungstool geht online


[21.6.2017] Das Beschaffungsportal des Bundes ist jetzt um ein elektronisches Bedarfserhebungstool (BET) ergänzt worden.

Ihre Bedarfe für Rahmenverträge können öffentliche Auftraggeber des Bundes ab sofort über das neue elektronische Bedarfserhebungstool (BET) an die zentralen Vergabestellen des Bundes melden. Das vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BMI) entwickelte Tool soll die elektronische Erfassung der Bedarfsmeldungen für Bedarfsträger und zentrale Beschaffungsstellen effizienter und komfortabler gestalten. Wie das Bundesbeschaffungsamt berichtet, ist eine Anwendung auf Basis von Standard-Software entstanden, welche die Bündelung der Bedarfe durchgehend digitalisiert. Medienbrüche bei der Bedarfserhebung gehörten somit der Vergangenheit an. Das BET löse die bekannten Erhebungstabellen in Excel ab und ermögliche es, ex-ante Meldungen für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnik im Vorfeld von geplanten Beschaffungen komfortabel an die Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) weiterzuleiten. Wie die Behörde weiter mitteilt, wird das E-Beschaffungsportal des Bundes mit der Einführung des BET um einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg hin zu einem vollständig digitalisierten Beschaffungsverfahren ergänzt. Das elektronische Bedarfserhebungstool erfülle die Anforderungen der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0 ) und werde den Behörden der Bundesverwaltung lizenzkostenfrei zur Verfügung gestellt. (bs)

www.e-beschaffung.bund.de
www.bescha.bund.de

Stichwörter: E-Procurement, E-Beschaffung, Bund



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