Bayern:
Fischbestände online erfassen


[3.7.2017] Zur landesweit einheitlichen digitalen Erfassung der Fischbestände nutzt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft den Formular-Server von cit. Die Online-Lösung senkt die Fehleranfälligkeit und erleichtert die Vergleichbarkeit sowie die Verfügbarkeit der Daten.

In Bayern werden Fischbestände online erfasst. Eine Online-Lösung zur Digitalisierung der Fischbestandsdaten nutzt jetzt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Entwickelt hat sie laut eigenen Angaben das Unternehmen cit. Seit Kurzem sei die elektronische Formularlösung flächendeckend in ganz Bayern im Einsatz. Jedes Jahr führen dort zehn Teams landesweit rund 300 Fischbestandserhebungen durch. Dabei arbeiten die Fachberatungen für das Fischereiwesen der Bezirke, der Landesfischereiverband Bayern, das Landesamt für Umwelt (LfU) und die LfL zusammen. „Das ist eine beträchtliche Datenmenge, die jedes Jahr von unterschiedlichen Stellen generiert und in einer gemeinsamen Fischdatenbank entsprechend erfasst und organisiert werden muss”, sagt Michael Schubert vom Starnberger Institut für Fischerei der LfL. Erfasst werden laut der Meldung neben den für jede Fischart und Größenklasse nachgewiesenen Individuenzahlen und den Koordinaten der Nachweisstelle auch Informationen zum Fischlebensraum. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolge zentral und werde unter verschiedenen Aspekten bereitgestellt. Dazu gehören beispielsweise die Berichtspflichten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL), die jeweils ein fischereiliches Monitoring vorschreiben. Die neue Form der Datenerfassung liefert laut cit die Grundlagen für die vom LfU herausgegebene Rote Liste gefährdeter Fischarten und den Fischzustandsbericht der Landesanstalt für Landwirtschaft. „Früher wurden die von den einzelnen Fischereifachstellen für verschiedene Fragestellung erhobenen Daten in eigenständigen und voneinander abweichenden Access- oder Excel-Systemen verwaltet. Das machte es sehr schwierig, die Daten zum Vergleich und zum Erstellen überregionaler Auswertungen und Berichte zusammenzuführen”, erläutert Schubert. „Jetzt kann jeder die gleiche, einfache Online-Lösung bedienen, die Daten sind einheitlich erfasst und für alle beteiligten Fischereifachstellen unmittelbar verfügbar.” cit-Geschäftsführer Klaus Wanner ergänzt: „Das assistentengestützte und mobil einsetzbare Formular ist im Vergleich zur manuellen Eingabe auch deutlich weniger fehleranfällig. Bereits während der Eingabe wird die Plausibilität der Daten geprüft. So ist es beispielsweise unmöglich, falsche Koordinaten für die Entnahmestellen einzugeben. Außerdem gibt es bestimmte Pflichtfelder, die zwingend ausgefüllt werden müssen, sodass die Datensätze vollständig sind.” (ve)

http://www.cit.de
http://www.lfl.bayern.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, cit, Formulare

Bildquelle: cit GmbH

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