Hochschule München:
Mit Netop Vision effektiver unterrichten


[4.8.2017] An der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik der Hochschule München vermitteln die Dozenten Kenntnisse in Konstruktion und rechnergestützter Produktentwicklung. Unterstützt werden sie dabei von einer Klassenraum-Management-Software.

An der Hochschule München sorgt die Klassenraum-Management-Lösung Netop Vision für effektiven Unterricht. Mit rund 2.400 Studierenden, über 60 Professoren und mehr als 150 Lehrbeauftragten ist die Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik eine der größten an der Hochschule München. Für praxisorientierte Lehrveranstaltungen und zur Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten betreibt die Fakultät insgesamt zwölf Verbundlabore, darunter das Verbundlabor Konstruktion und CAx (KCA), welches Lösungen für die gesamte Palette der computergestützten Produktentwicklung aus den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Flugzeugtechnik bietet. Hierzu sind in neun Laborräumen mehr als 180 leistungsfähige CAx-Arbeitsplätze eingerichtet.
Seit dem Jahr 2014 sind drei Räume des KCA mit der didaktischen Software-Lösung Netop Vision Pro von Anbieter Netop ausgestattet. „Mit der Klassenraum-Management-Software können die Dozentinnen und Dozenten Lerninhalte in Konstruktion und rechnergestützter Produktentwicklung effektiver vermitteln, weil sie so den Verlauf von Vorlesungen und Kursen gezielter steuern“, erklärt dazu Professor Carsten Tille, Leiter des Verbundlabors KCA.
Für ein computergestütztes Unterrichten sind vor allem die Grundfunktionen der Klassenraum-Management-Software wichtig, berichtet Günter Tonch, der als Techniker des Verbundlabors unter anderem die Software-Lösungen betreut: „Typische Einsatzbeispiele sind Vorlesungen oder Kurse, in denen neue Funktionen von CAD-Anwendungen wie etwa CATIA oder Creo vorgestellt oder numerische Analyse- und Simulationsverfahren (FEM-Berechnungen) gezeigt werden.“

Einfach bedienbar und installierbar

Um die Aufmerksamkeit der Studenten auf die Lerninhalte zu konzentrieren, können die Dozenten etwa den Internet-Zugang der Studierenden-PCs sperren oder deren Monitore dunkel schalten. Zudem können sie sich auf den PC eines Studenten aufschalten, um bei etwaigen Problemen zu helfen. Darüber hinaus lässt sich der Bildschirminhalt eines Studierenden-PCs auf alle anderen PCs übertragen, um zum Beispiel eine Lösung allen Kursteilnehmern zu präsentieren.
Schon bei der Auswahl der Klassenraum-Management-Software war laut Techniker Günter Tonch besonders wichtig, dass die Lösung leicht bedienbar und einfach installierbar ist. Im Jahr 2014 entschied sich die Fakultät, in drei Laborräumen des Verbundlabors KCA Netop Vision Pro einzusetzen. Die Software ersetzte in den betreffenden Räumen die zuvor verwendete Hardware-Lösung, die schließlich zu teuer und zu störungsanfällig geworden war. „Während eine Hardware-Lösung teuer in der Erstausstattung ist und zudem leicht veraltet, so ist eine Software-Lösung im Vergleich hierzu immer up to date“, sagt Tonch zu den Vorteilen. Zudem seien die Funktionen von Vision Pro selbsterklärend. Ein weiterer Pluspunkt ist laut Tonch der geringe Arbeitsaufwand für die IT-Administration, sodass diese sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren kann.
Derzeit ist Netop Vision an der Hochschule München in drei EDV-Schulungsräumen mit jeweils 20 bis 29 PCs installiert. In Zukunft soll die Lösung auch dazu genutzt werden, um Prüfungen zentral zu managen. (bs)

www.me.hm.edu
www.netop.com

Stichwörter: Hochschul-IT, Netop, Hochschule München, Classroom Management

Bildquelle: Julia Bergmeister

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