Nordrhein-Westfalen:
Vorschläge zum Bürokratieabbau gesucht


[29.9.2017] Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Öffentlichkeit aufgerufen, Vorschläge zum Bürokratieabbau und zur Digitalisierung von Behördengängen zu machen.

Die Verwaltung in Nordrhein-Westfalen will bürgerfreundlicher werden und ihre Angebote ausweiten. Welche Vorgänge können zukünftig durch elektronische Kommunikation ersetzt werden? Wo ist künftig noch eine Unterschrift nötig und wann muss man persönlich erscheinen? Dazu können Bürger, Unternehmen und Verbände ab sofort online Vorschläge machen. Das teilt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes mit. „Mit der Einführung des bedarfsorientierten und freiwilligen Servicekontos (wir berichteten) bauen wir die Hürden bei der Nutzung digitaler Angebote ab“, erklärt Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart. „Um die Verwaltung darüber hinaus weiter zu vereinfachen, unnötige Bürokratie abzuschaffen und Behördengänge zu reduzieren, haben wir einen Aufruf im Rahmen des Programms ‚Digitale Verwaltung NRW‘ gestartet. Herzlich laden wir dazu die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ein.“ Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik, ergänzt: „Das so genannte Normenscreening NRW ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Landesverwaltung. Ziel ist, möglichst viele Vorgänge elektronisch abzuwickeln, um die Kommunikation mit den Behörden ortsunabhängig und zeitlich flexibel zu gestalten.“ Bis zum 5. November 2017 können Interessierte sich am Normenscreening NRW online beteiligen. Die Landesregierung wird dann nach eigenen Angaben prüfen, in welchen Vorschriften auf die Schriftform oder auf das persönliche Erscheinen zugunsten einer elektronischen Identifikation verzichtet werden kann. (bs)

www.egovg.nrw.de

Stichwörter: E-Partizipation, Nordrhein-Westfalen, Bürgerbeteiligung, Bürokratieabbau



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