EU:
Talliner E-Government-Erklärung


[10.10.2017] Der Zugang zu digitalen öffentlichen Diensten soll EU-weit verbessert werden. Eine entsprechende E-Government-Ministererklärung wurde jetzt von den EU-und EFTA-Staaten bei einem Treffen im estnischen Tallinn unterzeichnet.

Acht Jahre nach der E-Government Ministererklärung von Malmö haben die für elektronische Behördendienste zuständigen Minister jetzt bei einem Treffen in der estnischen Landeshauptstadt Tallinn bekräftigt, die Nutzung von elektronischen Identifizierungsnachweisen weiter beschleunigen zu wollen. Mit der Unterzeichnung der Tallinner E-Government Ministererklärung bestätigen die Minister die Ziele des E-Government Aktionsplans der EU und verweisen zudem auf das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden. Zudem beschäftigt sich die Erklärung mit dem Thema Anreizsetzung zur Nutzung von E-Government-Services – einschließlich der Gebührenreduzierung für elektronische Anträge.
Im digitalen Binnenmarkt ist die Notifizierung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) erforderlich, damit nationale eIDs in allen Mitgliedstaaten anerkannt und genutzt werden können. Als erstes EU-Mitgliedsland hat Deutschland die Notifizierung seiner eID abgeschlossen (wir berichteten). Damit sind alle EU-Mitgliedstaaten ab September 2018 verpflichtet, ihre eigenen Verwaltungsverfahren für die deutsche Online-Ausweisfunktion zu öffnen. (bs)

europa.eu

Stichwörter: Digitale Identität, Europäische Union, eID



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