BET:
Teilbedarfserhebung ist online


[17.10.2017] Mit der neuen Funktion Teilbedarfserhebung ist die zweite Entwicklungsstufe des Bedarfserhebungstools (BET) erreicht. Damit lassen sich Abfrageprozesse sowohl innerhalb der eigenen Behörde als auch behördenübergreifend abwickeln.

Mit Einführung der Funktion Teilbedarfserhebung ist jetzt die zweite Entwicklungsstufe des Bedarfserhebungstool (BET) (wir berichteten) umgesetzt. Wie das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern mitteilt, ermöglicht es die neue Funktion, den Prozess der Bedarfsabfrage sowohl innerhalb der Behörden als auch behördenübergreifend abzuwickeln. „Das neu hinzugekommene Feature ist vor allem für Behörden mit komplexen Beschaffungsorganisationen wichtig“, erklärt Birgit Settekorn, Direktorin des Beschaffungsamts. „Mit der Einführung der Teilbedarfserhebung stellen wir den Behörden der Bundesverwaltung ein Werkzeug zur Verfügung, um den derzeit zum Teil noch analogen Prozess vollständig digital abbilden zu können.“ Wie das Beschaffungsamt erläutert, nehmen die Bedarfsträger wie gewohnt an einer Bedarfsabfrage teil. Bei Bedarf können sie in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich eine Teilbedarfserhebung selbst anlegen. Die Teilbedarfsabfrage könne dann entweder innerhalb der eigenen Behörde verteilt oder an nachgeordnete Behörden innerhalb des eigenen Ressorts weitergegeben werden. Die so erhobenen Teilbedarfe werden in der Folge vom BET gebündelt und konsolidiert. Wenn der Ersteller der Teilbedarfserhebung die Freigabe erteilt hat, erfolge die Rückmeldung an die Zentrale Vergabestelle. „Für die Nutzer in den Zentralen Vergabestellen bedeutet dies eine erhebliche Beschleunigung des Arbeitsprozesses, da ab sofort Medienbrüche bei der Auswertung der Bedarfsmeldungen der Vergangenheit angehören“, sagt Settekorn. Aktualisierte Benutzerhandbücher stehen auf der E-Beschaffungswebsite (wir berichteten) zur Verfügung. (ve)

www.e-beschaffung.bund.de
www.bescha.bund.de

Stichwörter: E-Procurement, E-Beschaffung, Bund



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