SLUB:
IT-Dokumentation mit i-doit


[2.11.2017] Für einen einheitlichen Überblick über die komplexe IT-Infrastruktur setzt die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) auf das zentrale Managementtool i-doit von Hersteller Synetics. Eingeführt wurde i-doit vom Unternehmen procilon.

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) benötigt für ihre vielfältigen Aufgaben eine komplexe und leistungsfähige IT-Infrastruktur mit mehreren hundert Servern im Hintergrund, die von tausenden Anwendern genutzt werden. Wie das Unternehmen procilon mitteilt, wird mit den weiterwachsenden Anforderungen der gesamte Überblick über die eingesetzten Technologien und deren Beziehungen untereinander immer schwieriger. Deshalb sei der Einsatz eines zentralen Management-Tools erforderlich, um den Regelbetrieb in guter Servicequalität auch in Zukunft aufrechtzuerhalten und weiter zu verbessern. Auch habe das federführende Referat „Regelbetrieb und Service“ durch den geplanten Einsatz des Tools Effekte zur Optimierung der IT-Infrastruktur sowie aktuellere Informationen für die Verwaltung zur langfristigen Planung erhofft. Wie der Meldung von procilon zu entnehmen ist, ist die Wahl nach einem umfangreichen Auswahlprozess auf i-doit des Herstellers Synetics gefallen. Mit der Einführung der Lösung sei procilon beauftragt worden. Im initialen Workshop seien grundlegende Gedanken zum gewünschten Ergebnis definiert worden, um den effektivsten Lösungsweg zur Abbildung von Systemen und Prozessen mit i-doit zu bestimmen. Nachdem der Import der wichtigsten Systeme mit ihren Charakteristika und Abbildungen ihrer Verbindung zueinander abgeschlossen war, sei das Management-System gemeinsam mit procilon Schritt für Schritt um weitere Komponenten ergänzt worden. Es wurden Informationen zu Lizenzen, Betriebssystemen und Anwendungen hinterlegt, um Aussagen über die Erfüllung von Compliance-Anforderungen treffen zu können. Hinzu kamen die Verweise auf bestehende Service- und Lieferverträge mit den wichtigen Parametern und Kontakten. Im nächsten Schritt wurde laut procilon die Darstellung von internen und externen Services und Supportverträgen integriert. Im Zusammenhang mit Lizenzen und Verträgen spielte dabei auch die Überwachung von deren Laufzeiten sowie Garantie- und Kündigungsfristen eine entscheidende Rolle, um rechtzeitig auf absehbare Statusänderungen reagieren zu können. Inzwischen lasse sich auf der Grundlage einer zentralen Pflege der IT-Dokumentation in i-doit durch zwei Klicks ein Überblick über die IT der SLUB erzeugen. Aktualisierungen können nach einer Veränderung von Systemen oder Prozessen zum geplanten Termin oder nach einer automatischen Benachrichtigung erfolgen. „Mit der bisherigen Beratung durch procilon bin ich sehr zufrieden, da der effektive Einsatz von i-doit zur Dokumentation der Sachverhalte in der IT aufgezeigt wurde“, kommentiert Andreas Kluge, Referatsleiter Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek. „Das weitere Vorgehen zur Vervollständigung ist besprochen. Für den Fall, dass Veränderungen berücksichtigt werden müssen, wurde die weitere Unterstützung durch procilon vereinbart.“ (ve)

www.slub-dresden.de
www.i-doit.com
www.procilon.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, procilon, Bibliotheken, i-doit, Synetics, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)



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