Dataport:
Analyseplattform für die Strafverfolgung


[13.11.2017] Eine neue Analyse- und Archivierungsplattform ermöglicht ab sofort eine behörden- und länderübergreifende Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden. Betrieben wird das Portal im Rechenzentrum von Dataport.

Eine neue Analyse- und Archivierungsplattform ermöglicht die behörden- und länderübergreifende Arbeit mit digitalisierten Beweismitteln. Strafverfolgungsbehörden steht mit der Analyse- und Archivierungsplattform dForensik ab sofort ein Werkzeug für die behörden- und länderübergreifende Arbeit mit digitalen Beweismitteln zur Verfügung. Die Plattform basiert auf einer Kombination aus massendatentauglichen Speichersystemen und Software für die IT-Forensik. Betrieben wird dForensik zentral im Twin Data Center von Dataport. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, kann die Plattform etwa von Staatsanwälten, Richtern, Steuerfahndern, Zollbeamten und Polizisten genutzt werden, die für die Ermittlung in Strafverfahren digitale Beweismittel wie Daten von Rechnern, Laptops, USB-Sticks, DVDs oder Smartphones einsetzen. Auf die archivierten Daten können dann nicht nur die Mitarbeiter verschiedener Organisationen innerhalb eines Bundeslands zugreifen, vielmehr stehen sie bundeslandübergreifend zur Verfügung und können auch mobil abgerufen werden. Damit entfällt laut Dataport der Austausch von Daten mithilfe von externen Festplatten, CDs oder Ausdrucken auf Papier. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport: „Strafverfolgung endet nicht an Landesgrenzen und in einer digitalisierten Welt lassen sich Grenzen leicht überwinden. dForensik zeigt, wie behörden- und länderübergreifende Zusammenarbeit funktioniert.“ (bs)

http://www.dataport.de

Stichwörter: E-Justiz, Dataport

Bildquelle: MEV Verlag

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Justiz
Schleswig-Holstein: E-Akte beim Arbeitsgericht Kiel
[5.4.2019] Als Pilot ist jetzt beim Arbeitsgericht Kiel die elektronische Verfahrensakte gestartet. Die anderen Arbeitsgerichte Schleswig-Holsteins sowie das Landesarbeitsgericht sollen im Laufe dieses Jahres folgen. mehr...
Niedersachsen: Neue Lern-Software für Juristen
[8.2.2019] Über die Lern-Software ELAN-REF können Rechtsreferendare in Niedersachsen ihre Kenntnisse im Zivil- und Strafrecht sowie neuerdings auch im Verwaltungsprozessrecht multimedial erweitern. mehr...
Baden-Württemberg: Alle Grundbücher digitalisiert
[7.12.2018] In Baden-Württemberg wurden rund sechs Millionen Grundbücher digitalisiert. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen und das Grundbuch für ganz Baden-Württemberg bei jedem Grundbuchamt und jeder Grundbucheinsichtsstelle einsehbar. mehr...
Baden-Württemberg: Justizminister Guido Wolf schließt symbolisch das letzte Papiergrundbuch.
Justiz Rheinland-Pfalz: E-Akte auf dem Weg zum nächsten Meilenstein
[5.12.2018] In Rheinland-Pfalz hat Justizminister Herbert Mertin den Startschuss für den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung der Justiz gegeben: In Bad Kreuznach wird der medienbruchfreie Instanzenzug pilotiert. mehr...
Justizminister Herbert Mertin gibt den Startschuss für den nächsten Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung der Justiz in Rheinland-Pfalz.
Berlin: Gerichte bekommen freies WLAN
[24.9.2018] In Berlin sollen noch in diesem Jahr die Sitzungssäle der Gerichte mit WLAN ausgestattet werden. Besucher können dann kostenfrei, unbegrenzt und ohne Anmeldung auf das Internet zugreifen. mehr...
Suchen...
Aktuelle Meldungen