Niedersachsen:
PolizeiClient wird landesweit ausgerollt


[17.11.2017] Die neue IT-Infrastruktur für die niedersächsische Polizei wird jetzt landesweit ausgerollt. Im Laufe des kommenden Jahres sollen rund 19.000 PC-Arbeitsplätze auf den PolizeiClient umgestellt werden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase in der Polizeiinspektion (PI) Diepholz tritt das Projekt PolizeiClient des Landes Niedersachsen jetzt in die entscheidende Phase ein: Wie das niedersächsische Innenministerium berichtet, wird die bisherige Hard- und Software in allen Dienststellen des Landes ab sofort komplett erneuert. Gleichzeitig werde die vorhandene IT-Sicherheitsarchitektur umfassend verändert. Mit der Verlagerung zahlreicher Aufgaben zum landeseigenen Dienstleister IT.Niedersachsen (IT.N) werde die niedersächsische Polizei zudem weiter von polizeifremden Tätigkeiten entlastet.
Starten wird der offizielle Roll-out laut Innenministerium in der PI Delmenhorst/Oldenburger-Land/Wesermarsch, gefolgt von den PI Cloppenburg/Vechta und Verden/Osterholz bevor dann etappenweise alle Flächenbehörden, das Landeskriminalamt Niedersachsen, die Polizeiakademie Niedersachsen sowie die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD NI) umgestellt werden. Nach aktuellem Stand werde das Projekt PolizeiClient im ersten vollständigen Betriebsjahr circa 26 Millionen Euro kosten.
Bis Ende 2018 werden somit rund 19.000 PC-Arbeitsplätze der Polizei Niedersachsen umfassend modernisiert und als System vereinheitlicht.
„Die Anforderungen an unsere Polizistinnen und Polizisten werden in den kommenden Jahren insbesondere auf dem Gebiet der IT weiter ansteigen“, sagt Innenminister Boris Pistorius. „Mit der neuen Technik stellen wir den niedersächsischen Polizeibeschäftigten das notwendige Equipment zur Verfügung, um auch zukünftige Herausforderungen bewältigen zu können.“ (bs)

www.mi.niedersachsen.de
www.polizei-nds.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Niedersachsen, Polizei



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