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Schweiz:
Studie zum E-Government


[29.11.2017] Das Meinungsforschungsinstitut DemoSCOPE hat im Auftrag der Geschäftsstelle E-Government Schweiz erstmals untersucht, wie es um die Nutzung von elektronischen Behördendiensten in der Schweiz bestellt ist. Die Nationale E-Government-Studie soll in den Folgejahren fortgeschrieben werden.

In der Schweiz ist die erste Nationale E-Government-Studie veröffentlicht worden. Publiziert hat sie die Geschäftsstelle E-Government Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), durchgeführt hat sie das Meinungsforschungsinstitut DemoSCOPE. Im Rahmen der Untersuchung wurden Bevölkerung, Unternehmen und Behördenvertreter von Bund, Kantonen und Gemeinden zur Nutzung von elektronischen Behördenleistungen befragt. Der Studie zufolge ist die Zufriedenheit mit den angebotenen E-Government-Services seitens der Bevölkerung und der Unternehmen hoch. Bei der Frage, welche Behördenleistungen sie elektronisch erledigen möchten, stand bei den Bürgern das E-Voting an erster Stelle; Unternehmen wünschen sich vor allem, die Meldung von Mutationen ans Handelsregister elektronisch abwickeln zu können. Als größte Nutzungsbarriere für E-Government gaben die Bürger fehlendes Vertrauen in den Datenschutz an, für Unternehmensvertreter besteht das Haupthindernis in der Schwierigkeit, das richtige Angebot der Behörden zu finden.
Wie die Geschäftsstelle E-Government Schweiz weiter mitteilt, soll die Studie über mehrere Jahre hinweg fortgeführt werden, um den langfristigen Fortschritt der Schweizer E-Government-Dienstleistungen messen zu können. Generell sprechen sich die Schweizer Behörden für einen Ausbau von E-Government-Services aus. Gebremst werden Bund, Kantone und Gemeinden allerdings durch fehlende personelle, finanzielle und zeitliche Ressourcen. (bs)

www.egovernment.ch

Stichwörter: Panorama, Schweiz



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