Baden-Württemberg:
Bromium stärkt Cyber-Sicherheit


[6.12.2017] Mit einer neuen Technologie soll die Landesverwaltung Baden-Württemberg besser gegen Schadcodes in E-Mails geschützt werden. Die Lösung dafür liefert das Unternehmen Bromium.

In der Landesverwaltung Baden-Württemberg sorgt eine Lösung des Unternehmens Bromium für mehr Sicherheit im Umgang mit E-Mails. „Informationssicherheit ist nichts, was wir durch die einmalige Umsetzung bestimmter Maßnahmen erreichen können. Wir arbeiten in Baden-Württemberg kontinuierlich an der Datensicherheit. Mit einer neuen Technologie, der Mikro-Virtualisierung, kann sich die IT des Landes in Zukunft noch besser vor nicht erkennbarer Schad-Software schützen.“ Das erklärte jetzt der baden-württembergische CIO/CDO der Landesregierung, Ministerialdirektor Stefan Krebs nach dem Vertragsabschluss mit dem Unternehmen Bromium. Wie das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration mitteilt, kann die neue Technologie im Gegensatz zu anderen IT-Sicherheitslösungen Schad-Software nicht nur erkennen, melden und ihre Verbreitung verhindern. Die Mikro-Virtualisierung setze auch auf eine durch Hardware-Isolation abgesicherte Umgebung, in der Aufgaben wie das Bearbeiten von E-Mails sicher ausgeführt werden können. Verwaltungsmitarbeiter können somit Dokumente öffnen, ohne, dass ein eventuell vorhandener Schadcode sich auf andere Bereiche auswirken kann. Wie das Innenministerium berichtet, beläuft sich das E-Mail-Aufkommen in der Landesverwaltung auf rund 6,3 Millionen E-Mails pro Woche. Mehr als 85 Prozent davon enthalten unerwünschte Werbeinhalte oder Schadcodes wie Viren, Trojaner oder Ransomware. Insbesondere die Zahl der mit Schadcode versehenen E-Mails steige weltweit an. Die verwendete Schad-Software werde dabei immer aktueller, wodurch die Erkennungsrate herkömmlicher Virenscanner sinke. Unter anderem für dieses Szenario bringe Bromium wirksame Erkennungs- und Abwehrmechanismen mit. „Dass diese neue Technik künftig auch in der Landesverwaltung zum Einsatz kommt, ist ein wichtiger Schritt für noch mehr IT-Sicherheit“, erklärt Stefan Krebs. (ve)

im.baden-wuerttemberg.de

Stichwörter: IT-Sicherheit, Baden-Württemberg, Stefan Krebs, Bromium

Bildquelle: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

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