Schleswig-Holstein:
Gänsemelder gestartet


[18.12.2017] Fraßschäden durch Gänse können in Schleswig-Holstein über eine neue Software gemeldet werden. Die über den so genannten Gänsemelder erhobenen Daten sollen unter anderem zur Lenkung der Tiere auf unproblematische Flächen beitragen.

Ein Gänsemelder soll in Schleswig-Holstein dazu beitragen, durch die Wasservögel verursachte Fraßschäden auf landwirtschaftlichen Flächen zu verringern. In Schleswig-Holstein ist jetzt eine neue Software für die Meldung von Gänsen und Gänseschäden gestartet. „Die neue Software soll dabei unterstützen, den Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wasservögeln zu minimieren und die Schäden auf den privaten landwirtschaftlichen Flächen zu verringern“, erklärt Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung. „Die Sammlung von Daten zur Raumnutzung und den jährlich wechselnden landwirtschaftlichen Schäden bietet dabei eine gute Grundlage für ein umfängliches Gänse-Management, das im Kern die Duldung von Gänsen in ausgewählten Gebieten und die Vertreibung der Gänse von empfindlichen Kulturen beinhaltet.“ Wie das Umweltministerium berichtet, soll die neue Software die Zusammenarbeit von Landwirten, Naturschützern und Jägern für lokale Konzepte zur Lenkung der Gänse unterstützen. Das neue Online-Tool könne zur räumlichen Überprüfung der Gänserastkulisse dienen, aber auch zur Dokumentation der Wirksamkeit von Management-Maßnahmen verwendet werden. (ve)

Zum Gänsemelder – Gänsemonitoring und -management (Deep Link)

Stichwörter: Geodaten-Management, Schleswig-Holstein

Bildquelle: haiderose/Fotolia.com

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