Hessen:
Investitionen in die E-Justiz


[18.12.2017] In den kommenden beiden Jahren will Hessen elf Millionen Euro in den Ausbau der E-Justiz investieren. Geplant sind unter anderem digitale Servicepoints, sodass die Bürger sich von überall an die Justiz wenden können.

In Hessen liegt jetzt der Entwurf für den Justizhaushalt 2018/2019 vor. Für den weiteren Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs und weiterer IT-Projekte sind laut dem hessischen Ministerium der Justiz für die kommenden beiden Jahre insgesamt elf Millionen Euro eingeplant. Sie sollen insbesondere in den Ausbau und die Modernisierung der infrastrukturellen Gegebenheiten fließen, die für die Einführung der elektronischen Akte notwendig sind. Für die Entwicklung eines universellen Fachverfahrens mit allen Bundesländern – eine einheitliche Software-Anwendung für alle Gerichtszweige – sollen zudem vier neue Stellen geschaffen werden. Darüber hinaus ist ein zentraler Digitaler Servicepoint geplant. Er soll neben den bestehenden Angeboten vor Ort Auskunft für sämtliche hessische Justizstellen erteilen. Die Bürger sollen sich so von jedem Ort an die Justiz wenden können. 200.000 Euro und sechs Personalstellen sind für dieses Vorhaben vorgesehen. (ve)

www.hessen.de

Stichwörter: E-Justiz, Hessen



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