Mecklenburg-Vorpommern:
LEFIS unterstützt Flurneuordnung


[6.2.2018] Das neue Software-System LEFIS unterstützt künftig die Flurneuordnung in Mecklenburg-Vorpommern. Viele der bislang manuell zu erledigenden Arbeitsschritte können mit der Lösung effizienter und rechtssicherer bearbeitet werden.

Mecklenburg-Vorpommern setzt jetzt das Landentwicklungsfachinformationssystem LEFIS zur durchgängigen automationsgestützten Bearbeitung von Flurneuordnungsverfahren ein. „Mit der Einführung des Fachinformationssystems Landentwicklung steht in Mecklenburg-Vorpommern ein modernes Software-Programm zur Bearbeitung ländlicher Bodenordnungsverfahren zur Verfügung“, erklärt Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Wie sein Ministerium berichtet, wurde das System seit 2008 gemeinschaftlich von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Implementierungsgemeinschaft entwickelt mit dem Ziel, personelle und finanzielle Ressourcen zu reduzieren. „Das Programm vereint das Beste der bisher in den Bundesländern eingesetzten Bearbeitungssysteme und optimiert die Bearbeitung ländlicher Bodenordnungsverfahren wesentlich“, so der Minister weiter. „Viele Arbeitsschritte, die bislang oft noch manuell erledigt wurden, können nun durch die Software wesentlich effizienter und vor allem rechtssicherer bearbeitet werden.“ Zugleich gewährleisten laut Backhaus normierte Schnittstellen zur Vermessungs- und Katasterverwaltung ebenso wie zur Grundbuchverwaltung einen problemlosen Datenaustausch und ermöglichten eine schnellere Berichtigung der öffentlichen Bücher nach Beendigung eines Bodenordnungsverfahrens. Wie der Meldung weiter zu entnehmen ist, soll LEFIS parallel zur Nutzung weiterentwickelt werden. Umfangreiche Prüffunktionen, die den Anwender weiter entlasten und die Datenzuverlässigkeit zusätzlich erhöhen, seien bereits geplant. (ve)

http://www.regierung-mv.de

Stichwörter: Geodaten-Management, Mecklenburg-Vorpommern, LEFIS



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
Thüringen: Offene Geodaten sind voller Erfolg
[11.6.2019] Auf großen Zuspruch stößt in Thüringen die Bereitstellung offener Geodaten. In den Jahren 2017 und 2018 verzeichnete das Land 20 Millionen Zugriffe. mehr...
Brandenburg: Waldbrandkarte im GeoPortal Forst
[3.6.2019] Über das GeoPortal Forst ist jetzt die Waldbrandkarte für Brandenburg einsehbar. Sie enthält nicht nur Informationen über die Forststruktur, sondern zeigt beispielsweise auch Löschwasserentnahmestellen oder ganzjährig von Lkw befahrbare Waldwege an. mehr...
Baden-Württemberg: Bodenschätzung wird digital
[17.5.2019] Ein digitaler Workflow über Verwaltungsgrenzen hinweg wurde in Baden-Württemberg im Rahmen von „Bodenschätzung digital“ umgesetzt. Das digital@bw-Projekt ist jetzt gestartet. mehr...
Baden-Württemberg realisiert digitalen Workflow für Bodenschätzung.
BKG: Paul Becker ist neuer Präsident
[8.4.2019] Paul Becker hat das Amt als Präsident des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) angetreten. Im BKG soll nun unter anderem eine elektronische Plattform aufgebaut werden, die Informationen verschiedener Behörden verknüpft. mehr...
Professor Paul Becker ist seit dem 1. April 2019 Präsident des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).
Baden-Württemberg: Wildtierportal für den Ernstfall erprobt
[29.3.2019] Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg und das Unternehmen Disy Informationssysteme errichten ein landesweites Wildtierportal, um die digitale Datenerfassung für die Land- und Forstwirtschaft zu ermöglichen. In einer Seuchenschutzübung hat sich gezeigt, wie die Plattform auch im Ernstfall genutzt werden kann. mehr...
Der Einsatz des neuen Wildtierportals Baden-Württembergs ist in einer Seuchenschutzübung erprobt worden.