Hamburg:
Verknüpfung von Urban Data Plaform und OSI


[16.7.2019] Die Urban Data Platform des Hamburger Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung (LGV) wird für weitere Partner geöffnet und mit der Online-Service-Infrastruktur (OSI) von Dataport verbunden.

Der Hamburger Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und der IT-Dienstleister Dataport haben eine Kooperation vereinbart, um die Hamburger Urban Data Platform für weitere Partner zu öffnen und mit der Online-Service-Infrastruktur (OSI) zu verbinden. Ziel ist es nach Angaben von Dataport, durch die Verbindung beider Plattformen Informationen und Dienstleistungen der Verwaltung stärker zu bündeln und um Daten und Services weiterer Partner aus dem Trägerkreis von Dataport zu ergänzen.
Die Urban Data Platform ist eine vom LGV entwickelte Datenplattform für Hamburg, auf der Daten unterschiedlicher Behörden und Fachbereiche gesammelt und interoperabel bereitgestellt werden. Die Daten sind laut Dataport stets auf dem aktuellen Stand. Genutzt werden kann die Plattform von allen, die sich für urbane Daten interessieren oder mit ihnen arbeiten: Verwaltung, Wirtschaft und Bürger. Die Daten seien für nahezu alle Anwendungen und Prozesse wie zum Beispiel Beteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung, intelligentes Verkehrsmanagement oder soziale Infrastrukturplanung verwendbar.
Bei der OSI handelt es sich um eine von Dataport entwickelte Digitalisierungsplattform (wir berichteten). Über sie können Unternehmen sowie Bürger auf Online-Dienste der Verwaltung zugreifen. Die Plattform ist das technische Herzstück bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Auf der OSI-Plattform werden die Dienstleistungen der Länder Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bereitgestellt, in Hamburg zum Beispiel der Service einfache Melderegisterauskunft. Beide Plattformen werden nach Angaben von Dataport datenschutzkonform im vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Rechenzentrum des IT-Dienstleisters betrieben.
Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation von Dataport, sagt: „Die Verbindung der Urban Data Platform des LGV und der Plattform für Online-Services von Dataport macht es möglich, Mehrwertdienste zum Beispiel in den Bereichen Verkehr, Mobilität, Bildung und Kultur für Bürger in Hamburg und der Metropolregion anzubieten. Wichtig dabei ist, dass Hamburg im Besitz dieser Daten und Dienste bleibt und die digitale Souveränität der Bürger gesichert ist.“
Rolf-Werner Welzel, Geschäftsführer des LGV, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir für den weiteren Auf- und Ausbau unserer Hamburger Urban Data Platform Dataport als Kooperationspartner gewinnen konnten. Dataport wird uns wie bisher technisch, aber jetzt auch fachlich, beim Management der urbanen Daten unterstützen. Dabei werden wir weiterhin für Hamburg sowie gemeinsam in der Metropolregion tätig sein.“ (ba)

https://www.urbandataplatform.hamburg
https://www.hamburg.de/bsw/landesbetrieb-geoinformation-und-vermessung
https://www.dataport.de

Stichwörter: Geodaten-Management, Dataport, Hamburg, LGV, Urban Data Platform, OSI, Geo-Informationen



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Geodaten-Management
Geodaten: Bund-Länder-Vertrag erneuert
[3.7.2019] Ein neuer Bund-Länder-Vertrag erweitert den Horizont für die Nutzung von Geo-Informationen, nicht zuletzt unter Open-Data-Gesichtspunkten. mehr...
Thüringen: Offene Geodaten sind voller Erfolg
[11.6.2019] Auf großen Zuspruch stößt in Thüringen die Bereitstellung offener Geodaten. In den Jahren 2017 und 2018 verzeichnete das Land 20 Millionen Zugriffe. mehr...
Brandenburg: Waldbrandkarte im GeoPortal Forst
[3.6.2019] Über das GeoPortal Forst ist jetzt die Waldbrandkarte für Brandenburg einsehbar. Sie enthält nicht nur Informationen über die Forststruktur, sondern zeigt beispielsweise auch Löschwasserentnahmestellen oder ganzjährig von Lkw befahrbare Waldwege an. mehr...
Baden-Württemberg: Bodenschätzung wird digital
[17.5.2019] Ein digitaler Workflow über Verwaltungsgrenzen hinweg wurde in Baden-Württemberg im Rahmen von „Bodenschätzung digital“ umgesetzt. Das digital@bw-Projekt ist jetzt gestartet. mehr...
Baden-Württemberg realisiert digitalen Workflow für Bodenschätzung.
BKG: Paul Becker ist neuer Präsident
[8.4.2019] Paul Becker hat das Amt als Präsident des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) angetreten. Im BKG soll nun unter anderem eine elektronische Plattform aufgebaut werden, die Informationen verschiedener Behörden verknüpft. mehr...
Professor Paul Becker ist seit dem 1. April 2019 Präsident des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).