UfAB 2018:
Neuer Leitfaden für öffentlichen IT-Einkauf


[30.4.2018] Vollständig überarbeitet steht Behörden mit der Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB) 2018 ein neuer Praxisleitfaden für die Durchführung von IT-Beschaffungen zur Verfügung.

Die Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB) berücksichtigt die aktuelle Rechtslage. Die Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB) ist vollständig überarbeitet worden. Wie der IT-Beauftragte der Bundesregierung mitteilt, wurde die UfAB unter Federführung der Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) des Beschaffungsamts des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat neu entwickelt. Sie berücksichtige die aktuelle Rechtslage nach der letzten großen Reform im Ober- und Unterschwellenbereich des Vergaberechts. Als Schwerpunkte werden die Verfahrensarten im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), in der Vergabeverordnung (VgV) und in der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) genannt. Darüber hinaus seien neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus Praxis und Rechtsprechung der IT-Vergabe eingeflossen. Die bisherigen Versionen der UfAB sollten nicht mehr angewandt werden, so die Empfehlung des IT-Beauftragten.
Bei der UfAB handelt es sich um einen Praxisleitfaden für die Durchführung von IT-Beschaffungen. Er richtet sich direkt an die mit der Ausschreibung befassten Beschaffer. In der aktuellen Version soll sich die Unterlage mit ihrer neuen Struktur an den wesentlichen Phasen des Beschaffungsablaufs orientieren: Planung einer Beschaffung, Design einer Beschaffung und Durchführung eines Vergabeverfahrens. Neu ist laut der Mitteilung das Verfahren der Innovationspartnerschaft sowie eine grundsätzlich stärkere Vermittlung der Inhalte durch praxisgerechte Grafiken und Checklisten. (ve)

UfAB 2018 – Praxis der IT-Vergabe (PDF, 10,3 MB) (Deep Link)
Weitere Informationen zur UfAB 2018 (Deep Link)

Stichwörter: E-Procurement, UfAB 2018

Bildquelle: www.cio.bund.de

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Procurement
E-Rechnung: Dataport betreibt PEPPOL-Server
[4.6.2020] Den Betrieb für einen der bundesweit drei öffentlichen PEPPOL-Server hat jetzt IT-Dienstleister Dataport übernommen. Mit PEPPOL sollen E-Rechnungen europaweit vorangebracht werden. mehr...
Vergabe: Rechtssicher trotz Dringlichkeit
[14.4.2020] Bedingt durch die Corona-Krise müssen öffentlich-rechtliche Beschaffungen binnen weniger Tage abgewickelt werden. Dabei dürfen die Bestimmungen der Dringlichkeitsvergabe nicht unterlaufen werden. Haftbar ist immer der Behördenchef, mitunter aber auch Abteilungs- und Amtsleiter bis hin zum Sachbearbeiter. mehr...
RIB Software: E-Vergabe von zu Hause aus
[26.3.2020] Ein neues Feature sorgt dafür, dass Submissionen über die Plattform iTWO e-Vergabe public des Unternehmens RIB Software auch im Homeoffice durchgeführt werden können. mehr...
Innovation schafft Vorsprung: Zwei Preisträger ermittelt
[27.2.2020] Die Landesbehörde Hessen Mobil und die Stadt Ludwigsburg haben beim Tag der öffentlichen Auftraggeber den Award „Innovation schafft Vorsprung“ erhalten. Ludwigsburg hat in einem erstmals durchgeführten Studierenden-Voting überzeugt. mehr...
Hessen Mobil wird mit dem Award „Innovation schafft Vorsprung 2020“ ausgezeichnet.
NRW: Beschaffungswesen weiter digitalisiert
[13.2.2020] Nordrhein-Westfalen treibt die Digitalisierung im Beschaffungswesen voran. So wurde ein Nachprüfungstool gestartet und das landesweite E-Vergabe-Portal für die rechtssichere Abwicklung von E-Rechnungen ertüchtigt. mehr...
Portal vergabe.NRW ermöglicht jetzt auch eine rechtssichere Abwicklung von E-Rechnungen.
Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Procurement:
Aktuelle Meldungen