Niedersachsen:
Messenger-App für die Polizei


[8.5.2018] In Niedersachsen ist jetzt das Pilotprojekt NIMes für die mobile Kommunikation bei der Polizei gestartet. Bei erfolgreichem Verlauf sollen auch andere Nutzer der Landesverwaltung die App einsetzen können.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius startet Niedersachsen-Messenger (NIMes) für mobile Kommunikation bei der Polizei. Der zentrale IT-Dienstleister der niedersächsischen Landesverwaltung, IT.Niedersachsen, hat in Kooperation mit der Polizei Niedersachsen den Niedersachsen-Messenger (NIMes) für mobile Endgeräte an den Start gebracht. Wie das niedersächsische Innenministerium mitteilt, wird die gekapselte Applikation getrennt vom Betriebssystem und sonstigen Apps auf mobilen Endgeräten betrieben, um in einem geschlossenen Benutzerkreis Polizeibeschäftigten den Versand von Text-, Bild-, Video- und Audionachrichten sowohl über dienstliche als auch private Endgeräte zu ermöglichen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sagte bei der Vorstellung der App: „Das, was wir alle privat schon etwas länger als Standard auf dem Smartphone haben, gibt es mit NIMes jetzt auch für die außergewöhnlichen Bedürfnisse und hohen Anforderungen der Polizei. Der Empfang und Versand von Texten oder Bildern nahezu in Echtzeit – auf freiwilliger Basis sogar mit dem privaten Smartphone – schließt eine wichtige Lücke in der Informationssteuerung bei den Einsatzkräften.“
Mit NIMes realisiert die Polizei nach Angaben des Innenministeriums ein bundesweit einmaliges Projekt unter Einbeziehung privater Smartphones. Die App wird zunächst als Pilot bei der Polizei Niedersachsen eingeführt und zwar bei den Inspektionen Celle und Hannover-Mitte sowie der Zentralen Polizeidirektion. Bei erfolgreichem Verlauf könnten aber auch andere Nutzer der Landesverwaltung die App einsetzen. Sie werde von IT.Niedersachsen fernadministriert und sicher betrieben. Fachlich begleitet wurde das Projekt vom Niedersächsischen Landesbeauftragten für den Datenschutz.
Laut Innenministerium setzt die Polizei Niedersachsen mit NIMes ihre IT-Mobilitätsoffensive fort. Gleichzeitig würden insgesamt rund 1.000 weitere Smartphones an die Einsatzkräfte ausgegeben. Landesweit stünden den Beamten damit rund 2.000 Tablets und Smartphones für den Einsatz zur Verfügung. (ba)

www.polizei-nds.de
www.it.niedersachsen.de
www.mi.niedersachsen.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Polizei Niedersachsen, Messenger, NIMes, IT.Niedersachsen

Bildquelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

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