Sicherheitsdatenbanken:
EU plant Vernetzung


[11.5.2018] Eine Vernetzung der EU-Sicherheitsdatenbanken plant die Europäische Kommission. Damit soll der Abgleich biografischer und biometrischer Daten zwischen den EU-Staaten vereinfacht werden.

Die EU plant eine Vernetzung der Sicherheitsdatenbanken der Union. Das ist einer Meldung des nordrhein-westfälischen Ministeriums des Innern zu entnehmen. Der Beschluss sei auf Initiative des Innenministeriums zustande gekommen. Zwei Verordnungsvorschläge der Kommission zur Interoperabilität zwischen EU-Informationssystemen unterstütze die Länderkammer. Ziel der Verordnungen sei es, biografische und biometrische Daten zwischen den EU-Staaten unkompliziert abgleichen zu können – beispielsweise beim Abgleich der Identitäten von Asylbewerbern oder zur europaweiten Fahndung von Straftätern. „Die Vorschläge sind Meilensteine auf dem Weg zu einer echten Sicherheitsunion“, erklärt der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul. „Das bisherige Datenwirrwarr innerhalb der EU macht unsere Sicherheitsbehörden unnötig blind und spielt Straftätern in die Karten. Das dürfen wir nicht weiter zulassen.“ Reul warnt davor, die längst überfällige Vernetzung der europäischen Sicherheitsbehörden unter dem Vorwand des Datenschutzes zu blockieren. „Die Datenschützer dürfen hier nicht weiter auf die Bremse treten“, fordert der Minister. „Wenn wir Europa wirklich ernst meinen, dann dürfen wir uns nicht weiter abschotten, sondern müssen uns vertrauen – auch in Fragen des Datenschutzes.“ Der Schutz personenbezogener Daten sei in den Verordnungsentwürfen ausreichend berücksichtigt. (ve)

europa.eu
www.im.nrw

Stichwörter: IT-Infrastruktur, EU, International



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Infrastruktur
ZIT-BB: Umzug läuft nach Plan
[9.5.2018] Der Umzug von ZIT-BB in ein neues Rechenzentrum verläuft nach Plan. Fast die Hälfte seiner Systeme steuert der Brandenburgische IT-Dienstleister bereits in Berlin-Spandau. mehr...
Hamburg: Plattform für Verwaltungsservices
[4.5.2018] Im Herbst will Hamburg eine Plattform freischalten, die alle wesentlichen Verwaltungsservices online anbietet. Damit will die Freie und Hansestadt eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung einnehmen. mehr...
Hamburg arbeitet an einer Plattform, die alle wesentlichen Verwaltungsservices online anbietet.
Brandenburg: Neues Landesverwaltungsnetz
[2.5.2018] Bis Ende kommenden Jahres soll das Landesverwaltungsnetz in Brandenburg modernisiert und so leistungsfähiger, schneller und sicherer werden. Das Unternehmen Deutsche Telekom führt dabei eine neue Kommunikationstechnik für die Verwaltung ein. mehr...
Hamburg: OSI im Aufbau
[27.4.2018] Gemeinsam entwickeln Hamburg und Dataport eine neue Online-Service-Infrastruktur (OSI). Die interoperable, mandantenfähige Lösung, die noch 2018 in Betrieb gehen soll, wird auch anderen Kunden des IT-Dienstleisters zur Verfügung stehen. mehr...
Eine neue Online-Service-Infrastruktur soll Bürgern und Unternehmen Zugang zu den verschiedenen Online-Verwaltungsdienstleistungen Hamburgs bieten.
Geräte-Management: E-Mails im Container Bericht
[10.4.2018] Ob mit dem Diensthandy oder einem privaten Gerät: Mit der App DME können Mitarbeiter der Verwaltung in Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt von unterwegs aus auf E-Mails, Kalender und Kontakte zugreifen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich IT-Infrastruktur:
TSA - Teleport GmbH
06108 Halle (Saale)
TSA - Teleport GmbH
Citrix Systems GmbH
80636 München
Citrix Systems GmbH
Aktuelle Meldungen