Bergbau:
Informationssystem für fünf Länder


[18.6.2018] Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen entwickeln ein gemeinsames Bergbauinformationssystem. Bergbehörden anderer Bundesländer können jederzeit eingebunden werden.

Verwaltungsabkommen zum gemeinsamen Bergbauinformationssystem unterzeichnet. Für ein gemeinsames Bergbauinformationssystem haben sich jetzt das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover (LBEG) und das Sächsische Oberbergamt (OBA) entschieden. Wie das OBA mitteilt, haben LBEG-Präsident Andreas Sikorski und der sächsische Oberberghauptmann Professor Bernhard Cramer als Leiter des OBA einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. In das neue E-Government-System für die Bergverwaltungen sollen Fachentwicklungen beider Behörden eingebunden und zusammengeführt werden. Das vom LBEG entwickelte Bergbau-Prozess-Management-System BergPass erlaube eine Online-Beantragung und -Zulassung von Rohstoffprojekten. Das Sächsische Bergbau-Informationssystem BIS.SAX integriere alle behördlichen Daten und Informationen zu aktiven und stillgelegten Bergbaubetrieben zu einem digitalen Instrument der behördlichen Bergaufsicht. Mit der Vertragsunterzeichnung verbünden sich laut OBA mit Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen (bergbehördlicher Aufsichtsbereich des LBEG) und Sachsen fünf Bundesländer, in denen zusammengenommen das gesamte Spektrum an Bergbau und Altbergbau in Deutschland vorkomme. So werde eine Einbindung der Bergbehörden anderer Bundesländer jederzeit möglich. (ve)

www.oba.sachsen.de
www.lbeg.niedersachsen.de

Stichwörter: Panorama, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Sachsen, Bergbauinformationssystem

Bildquelle: Sächsisches Oberbergamt

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