Brandenburg:
Digitalbeirat nimmt Arbeit auf


[20.6.2018] In Brandenburg hat sich der neue Digitalbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Erste Ergebnisse sollen im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden.

Der im April vom Kabinett des Landes Brandenburg berufene Digitalbeirat (wir berichteten) hat jetzt seine Arbeit aufgenommen. Bei der konstituierenden Sitzung in der Potsdamer Staatskanzlei dankte Ministerpräsident Dietmar Woidke den neun Beiratsmitgliedern für ihre Bereitschaft, Thesen für ein digitales Brandenburg der Zukunft zu entwickeln. „Die Arbeit des Beirats ist sehr wertvoll, denn sie soll direkt in die Digitalisierungsstrategie des Landes Brandenburg einfließen“, erklärte der Ministerpräsident. „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Arbeit. Die Brandenburger sollen sie im Herbst auch online diskutieren."
Bei der Erstellung der Digitalisierungsstrategie werden nach Angaben der Staatskanzlei die Besonderheiten Brandenburgs eine große Rolle spielen. „Viele Brandenburger leben in ländlichen Regionen. In Brandenburgs Mitte liegt die Bundeshauptstadt mit der bedeutenden Konzentrationswirkung einer Metropole auf das Umfeld. Im fünftgrößten Bundesland geht es somit um die große Herausforderung, in der Fläche die öffentliche Infrastruktur und Angebote der Daseinsvorsorge so zu organisieren, dass diese für Menschen erreichbar und bezahlbar bleiben“, erläutert Woidke. „Digitale Anwendungen können dabei Zugänge schaffen und Distanzen überwinden. Sie können einen Beitrag dazu leisten, objektive Defizite gegenüber der Stadt bei der Versorgung, Dienstleistungen, Infrastruktur oder im Öffentlichen Nahverkehr zu überbrücken.“ (bs)

http://www.stk.brandenburg.de

Stichwörter: Politik, Brandenburg, Digitalbeirat



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