Disy:
Neue Module für Deutschen Wetterdienst


[25.6.2018] Für den Deutschen Wetterdienst hat das Unternehmen Disy Informationssysteme neue Beratungsmodule umgesetzt. Neue Web-Technologie sorgt dafür, dass die Fachdaten auf mobilen Endgeräten optimal abrufbar sind.

Für den Deutschen Wetterdienst hat Disy Informationssysteme Web-Anwendungen optimiert. Unterschiedliche Web-Anwendungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat Disy Informationssysteme optimiert. Wie das Unternehmen berichtet, lassen sich die Angaben zu Glätte, Hitze oder Referenzjahren nun dank Web-Technologie im Responsive Design auf allen mobilen Endgeräten abrufen. Zunächst habe Disy die Software-Struktur des bereits bestehenden Glättemoduls des DWD analysiert und bewertet. Auf dieser Basis konnte das Unternehmen dann Empfehlungen geben, was für die Anwendung künftig übernommen und was neu entworfen werden sollte. Im Ergebnis lasse sich das Modul nun leichter bedienen und pflegen. Genutzt werde es beispielsweise bei Unfalluntersuchungen von Sozialversicherungsträgern.
Unter Verwendung derselben Technologie habe Disy das neue Beratungsmodul Thermische Belastung aufgesetzt. Auch diese Lösung können Sozialversicherungsträger einsetzen, um nachträglich Unfälle oder Einschränkungen aufgrund von Wärmebelastung oder Kältestress zu bewerten. Das Modul zeigt laut Disy für die jeweils abgerufene Messstation unter anderem die gefühlte Temperatur, die „on the fly“ mit dem Klima-Michel-Modell des DWD berechnet werde.
Ebenfalls neu aufgesetzt habe Disy ein Modul für das Test Reference Year (TRY) des DWD. Beim TRY handelt es sich um ein exemplarisches Jahr, das mittlere Witterungsverläufe zeigt, die aus Datensätzen ausgewählter meteorologischer Parameter für jede Stunde eines Jahres errechnet werden. Das neue Modul ermögliche nun eine deutschlandweite Abfrage in einem räumlichen Raster von einem Kilometer mal einem Kilometer an jedem Gitterpunkt. Architekten nutzen solche Daten beispielsweise, um Heizungsanlagen richtig auslegen zu können oder den Energieverbrauch zu kalkulieren. Dank einer so genannten REST-Schnittstelle lassen sich die Daten dabei problemlos in andere Systeme einbinden, berichtet Disy. (ve)

www.dwd.de
www.disy.net

Stichwörter: Geodaten-Management, Disy Informationssysteme, Deutscher Wetterdienst

Bildquelle: Disy Informationssysteme GmbH

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