Bund:
Unterstützung für IT-Konsolidierung


[3.7.2018] Ein Konsortium aus fünf mittelständischen IT-Beratungsunternehmen unterstützt ab sofort die unmittelbare Bundesverwaltung dabei, die Voraussetzungen für die Überführung des IT-Betriebs zu den IT-Dienstleistern des Bundes zu schaffen.

Bis zum Jahr 2022 will der Bund 80 Prozent des IT-Betriebs der Bundesverwaltung bei zentralen IT-Dienstleistern bündeln und so mehr IT-Effizienz und -Sicherheit in den nachgeordneten Behörden gewährleisten. Als wichtige Voraussetzung auf diesem Weg hatte das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums den ressortübergreifenden Rahmenvertrag „IT-Konsolidierung Bund: Unterstützungsleistungen für die Auftraggeberfähigkeit“ (Los 1) ausgeschrieben. Der Zuschlag wurde nun an init als Generalunternehmer erteilt in einem Konsortium mit akquinet, ISB, SINC und 4Soft. Wie init in einer Pressemeldung mitteilt, können Bundesbehörden, die in den nächsten Jahren die Betriebskonsolidierung durchführen, über den Rahmenvertrag eine Organisations- und Prozessberatung auf Basis eines standardisierten Vorgehensmodells abrufen und so die reibungsfreie Überführung ihres IT-Betriebs vorbereiten.
„Durch eine gezielte Unterstützung beim Aufbau des ITIL-basierten IT-Service-Managements und bei der Qualifizierung der Mitarbeiter legen wir einen wichtigen Grundstein für die Behördenprojekte zur Betriebskonsolidierung“, sagt Dirk Stocksmeier, CEO bei init. „Ich freue mich, dass wir mit erfahrenen Partnern eine starke Allianz formen, auf die die Bundesverwaltung bei der Vorbereitung der sehr komplexen Transformationsprojekte zählen kann. (ba)

www.bescha.bund.de
www.init.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, init, Bund, IT-Konsolidierung, ITIL, IT-Service-Management



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