Hessen:
Bei Digitalfunk vorne


[5.7.2018] Mit der Übergabe von 170 Digitalfunk-Pagern an die Stadt Bruchköbel wurde in Hessen jetzt das 50.000ste Gerät ausgegeben. Staatssekretär Koch bezeichnete das Land als Vorreiter beim Digitalfunk.

In Hessen wurden jetzt Digitalfunk-Pager an die Stadt Bruchköbel übergeben. Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, sagte dazu: „Hessen ist Vorreiter beim Digitalfunk, und ich freue mich sehr, dass wir mit der Übergabe von 170 Pagern an die Stadt Bruchköbel heute das 50.000ste Gerät ausgeben konnten. Bis zum heutigen Tag wurden über 231 der 423 hessischen Städte und Gemeinden vollständig mit Pagern ausgestattet. Hinzu kommen 60 weitere Kommunen, die eine Teilmenge ihres Bedarfs geliefert bekommen haben.“
Laut der Pressemitteilung des Innenministeriums bezuschusst das Land Hessen die Beschaffung der Pager für die Freiwilligen Feuerwehren zusätzlich mit 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und brachte hierfür bislang 6,9 Millionen Euro auf. Die 170 Digitalfunk-Pager für Bruchköbel seien mit knapp 23.000 Euro bezuschusst worden.
„Unser Bundesland hat sich bereits mit Beginn der Jahrtausendwende für den Digitalfunk stark gemacht und war das erste Bundesland, das bei der Einführung nicht nur die Polizei, sondern insbesondere auch die Feuerwehren, die Rettungs- und Hilfsdienste sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes aktiv mit einbezog (wir berichteten). Insbesondere die Anforderungen und Besonderheiten der Alarmierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Hilfsdienste wurden dabei berücksichtigt“, führt Werner Koch aus.
Als Endgerät kommt ein aktiver TETRA-Alarmierungsempfänger der Firma Airbus zum Einsatz, der gemäß hessischer Anforderungen entwickelt worden ist, heißt es in der Pressemeldung des Innenministeriums. Während in anderen Bundesländern die Netzinfrastruktur für Sprache und Alarmierung doppelt vorgehalten und betrieben werden müsse, sei in Hessen die parallele Nutzung von Sprache und Alarmierung auf nur einem Netz möglich.
„Voraussetzung für die Alarmierung war und ist ein gut ausgebautes Netz mit einer hohen Netzgüte und einer sehr guten Netzabdeckung. Hierauf legte Hessen von Beginn an großen Wert. Im bundesweiten Vergleich ist Hessen bei der Netzabdeckung führend. Mit unseren derzeit 414 Basisstationen erreichen wir bereits über 99 Prozent der Landesfläche für den Fahrzeugfunk. Die Versorgung für Handfunksprechgeräte ist in etwa 97 Prozent vorhanden“, sagte Koch abschließend. (ba)

www.hmdis.hessen.de

Stichwörter: Innere Sicherheit, Hessen, Digitalfunk, Werner Koch



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