Brandenburg:
Ein- und Auswanderung fürs OZG


[6.7.2018] Bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes wird das Land Brandenburg für das Themenfeld Ein- und Auswanderung zuständig sein.

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch online über Verwaltungsportale digital anzubieten. Das Land Brandenburg wird bei der Umsetzung des OZG die Projektfederführung für das Themenfeld Ein- und Auswanderung übernehmen. Nach Angaben von Innenstaatssekretärin Katrin Lange wird sich das Land gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt mit dem Schwerpunkt beschäftigen und darüber hinaus mit anderen Bundesländern elektronische Anwendungen für so genannte Querschnittsleistungen entwickeln.
Wie das brandenburgische Innenministerium berichtet, gehören zum Themenbereich Ein- und Auswanderung unter anderem Verfahren zur elektronischen Erstellung von Aufenthaltserlaubnissen, Arbeitsgenehmigungen oder Auszügen aus dem Ausländerzentralregister, aber auch Einbürgerungstests und Anträge auf Entlassung aus der deutschen Staatsbürgerschaft bei der Auswanderung. „Zunächst geht es darum, zu prüfen, welche Online-Anwendungen es bundesweit bereits gibt und diese zu bewerten. Anschließend muss eine Art Blaupause erstellt werden, wie die zahlreichen Verwaltungsleistungen in diesem Themenfeld elektronisch angeboten werden können. Danach kann es an die konkrete Umsetzung gehen“, so Innenstaatssekretärin Lange.
Die genannten Verwaltungsdienstleistungen gehören zu einem Katalog von insgesamt 575 Digitalisierungsvorhaben, die die Bundesländer arbeitsteilig umsetzen wollen. So hat der IT-Planungsrat beispielsweise den Themenbereich Wirtschaft an die Länder Hamburg und Bremen übertragen; Bremen wird außerdem für den Themenbereich Familie und Kind zuständig sein (wir berichteten). (bs)

mik.brandenburg.de
www.it-planungsrat.de

Stichwörter: Politik, Brandenburg, Ausländerwesen, Onlinezugangsgesetz, IT-Planungsrat



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Bundesrat: Entschließungsantrag zu ELFE
[25.9.2018] Ein Entschließungsantrag des Bundesrats fordert die Bundesregierung dazu auf, für die Nutzung der im Rahmen des Projekts ELFE entwickelten App die nötigen Gesetzesänderungen vorzubereiten. Eltern kämen dann künftig automatisch zu Geburtsurkunde, Eltern- sowie Kindergeld. mehr...
ELFE-App könnte jungen Eltern künftig automatisch zu Geburtsurkunde, Eltern- und Kindergeld verhelfen.
Niedersachsen: Starkes Signal für Modernisierung
[25.9.2018] Bei ihren Planungen für den Haushalt 2019 setzt die niedersächsische Landesregierung einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung. mehr...
Berlin: Strategie für die Digitalisierung
[20.9.2018] Eine Digitalisierungsstrategie und ein Handlungsprogramm zur Digitalisierung der Verwaltung hat der Berliner Senat beschlossen. Die Bürger können sich an dem Strategieprozess online beteiligen. mehr...
Berlin: Strategie für die Digitalisierung beschlossen.
Niedersachsen: Digitale Verwaltung und Justiz
[20.9.2018] Wie die Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen gelingen soll, beschreibt ein neuer Handlungsplan für das Land. Auch ein Programm Digitale Verwaltung hat die Landesregierung beschlossen. mehr...
Bitkom-Umfrage: Verwaltung hinkt Bürgerwünschen hinterher
[19.9.2018] Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom will die Mehrheit der deutschen Bürger Online-Verwaltungsangebote nutzen, ihre persönlichen Daten aber nicht zwischen den Behörden austauschen lassen. mehr...
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Politik:
Aktuelle Meldungen