Justiz Rheinland-Pfalz:
Positives Fazit zur E-Akte


[18.7.2018] Die rheinland-pfälzische Justiz zieht sechs Wochen nach Einführung der elektronischen Gerichtsakte in Zivilverfahren ein positives erstes Fazit.

Sechs Wochen nach dem Start der elektronischen Gerichtsakte in Zivilverfahren hat die rheinland-pfälzische Justiz ein positives erstes Fazit gezogen. Das teilt die Allgemeine Zeitung in ihrer Online-Ausgabe mit. „Die elektronische Akte hat die Einführungsphase reibungslos überstanden“, sagte der Präsident des Landgerichts Kaiserslautern, Markus Gietzen. Experten zufolge habe es insbesondere keine nennenswerten technischen Probleme gegeben. „Ich hoffe jetzt auf einen zügigen Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, damit die Verfahren künftig noch effizienter abgewickelt werden können“, sagte Gietzen.
Das Projekt, das zu einer Straffung und Verkürzung von Verfahren führen soll, wird zuerst in Kaiserslautern umgesetzt. Seit dem 1. Juni 2018 wird dort für alle neu eingehenden Zivilverfahren eine elektronische Akte angelegt, teilt die regionale Tageszeitung mit. Seit Beginn des Projekts seien rund 100 neue Verfahren eingegangen, die nun ausschließlich elektronisch geführt werden, sagte ein Sprecher des Justizministeriums gegenüber der Allgemeinen Zeitung. (ba)

Zum Artikel in der Allgemeinen Zeitung (17.7.2018) (Deep Link)
ejustice.rlp.de/de/ejustice/elektronische-akte
jm.rlp.de

Stichwörter: E-Justiz, Dokumenten-Management, E-Akte, Rheinland-Pfalz, Justiz



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