Amtsgericht München:
Grundbuchdaten werden digital


[20.7.2018] Fast 15.000 Grundbuchblätter sind in der Grundbuchumschreibungsstelle des Amtsgerichts München bereits umgeschrieben worden. Sie werden in das digitale System für ein bundesweites Datenbankgrundbuch übertragen.

In Oberviechtach ist die Grundbuchumschreibungsstelle des Amtsgerichts München angesiedelt. Wie das bayerischen Staatsministerium der Justiz mitteilt, werden dort in Vorbereitung auf die bundesweite Einführung des Datenbankgrundbuchs die vorhandenen Grundbuchdaten in das künftige digitale System übertragen. 14.982 Grundbuchblätter seien bereits umgeschrieben worden. 3.153 Grundbuchblätter habe die Grundbuchumschreibungsstelle für andere Gerichte umgeschrieben. „Die vorbereitenden Arbeiten, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in Oberviechtach leisten, sind von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche und zügige Einführung des neuen elektronischen Datenbankgrundbuchs“, sagt Bayerns Justizminister Professor Winfried Bausback. „Sie sind damit auch Voraussetzung dafür, dass die bayerische Justiz bei dem Umstieg in die digitale Welt den nächsten großen Schritt gehen kann.“ Das digitale Datengrundbuch erlaubt laut Ministeriumsangaben die Speicherung und Bearbeitung von maschinell geführten Grundbüchern in digitaler Form und wird künftig auch die Möglichkeit bieten, Auskünfte über Grundstücke in detaillierter Form bundesweit über das Internet abzurufen. (ve)

http://www.justiz.bayern.de

Stichwörter: E-Justiz, Amtsgericht München, Grundbuchdaten



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Justiz
Elektronischer Rechtsverkehr: Auf dem Weg zum Erfolgsmodell
[13.6.2019] Die Digitalisierung der Justiz-Kommunikation hat sich zum Erfolgsmodell entwickelt. Noch in diesem Jahr wird im Elektronischen Rechtsverkehr (ERV) voraussichtlich die Marke von 20 Millionen Nachrichten überschritten. mehr...
Sachsen: Neues Justizrechenzentrum aufgebaut
[5.6.2019] Die produktiven IT-Systeme der Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz (LIT) sind in ein neues Rechenzentrum verlagert worden. Projektpartner war das Unternehmen operational services. mehr...
Bremen: E-Akte im Verwaltungsgericht
[15.5.2019] Die Arbeit der 5. Kammer des Verwaltungsgerichts (VG) Bremen ist auf die E-Akte als rechtlich führende Akte umgestellt. Weitere Kammern sowie weitere Gerichte in Bremen sollen dem Piloten folgen. mehr...
Baden-Württemberg: E-Akte für alle Arbeitsgerichte
[29.4.2019] In Baden-Württemberg ist die erste vollständig digital arbeitende Flächengerichtsbarkeit in Deutschland umgesetzt worden: Alle Arbeitsgerichte des Landes haben die E-Akte eingeführt. mehr...
Schleswig-Holstein: E-Akte beim Arbeitsgericht Kiel
[5.4.2019] Als Pilot ist jetzt beim Arbeitsgericht Kiel die elektronische Verfahrensakte gestartet. Die anderen Arbeitsgerichte Schleswig-Holsteins sowie das Landesarbeitsgericht sollen im Laufe dieses Jahres folgen. mehr...
Suchen...
Aktuelle Meldungen